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Turnhalle in der Peter-Fleischhauer-Straße wieder geöffnet
Gute Nachricht für die Sportvereine, Schulen und weiteren Nutzer der Turnhalle in der Peter-Fleischhauer-Straße in Dortelweil: Nach umfangreichen Reinigungs-, Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten kann die städtische Sporthalle wieder genutzt werden. Damit findet die aufwendige Beseitigung der Schäden, die durch einen Brand im Juli 2025 entstanden waren, ihren Abschluss.
An zwei aufeinanderfolgenden Samstagen waren in Dortelweil städtische Einrichtungen Ziel von Brandstiftungen geworden. Neben der Turnhalle an der Grundschule in der Peter-Fleischhauer-Straße war auch ein Spielgeräteunterstand der Kita Rasselbande betroffen. Die Flammen an der Turnhalle hatten nicht nur den Außenbereich beschädigt, sondern waren auch in das Gebäude gezogen. Die Halle musste daraufhin wegen der erheblichen Rauch- und Feinstaubbelastung geschlossen werden.
„Es ist eine große Erleichterung, dass die Halle nun wieder vollständig zur Verfügung steht. Gleichzeitig war es ein langer und aufwendiger Weg bis dahin. Die Schäden waren deutlich umfangreicher, als es zunächst von außen den Anschein hatte“, erklärt Erster Stadtrat und zuständiger Dezernent Bastian Zander.
Besonders aufwendig war die Beseitigung der Brandrückstände. Diese mussten nicht nur im Gebäude selbst, sondern insbesondere auch in der technischen Infrastruktur und der Lüftungsanlage gründlich entfernt werden. Mehrere Reinigungsschritte waren erforderlich, bis die notwendige Schadstofffreiheit erreicht werden konnte. Erst danach konnten die eigentlichen Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten beginnen.
Dabei wurden unter anderem die Lüftungs- und Elektroinstallation, die Umkleidebereiche, Zwischendecken, Fenster und Möblierung instandgesetzt. Auch Arbeiten am Dach, an der Außenfassade und an den Pflasterflächen wurden durchgeführt. Zusätzlich konnten ohnehin anstehende Reparaturarbeiten der Stadt im Zuge der Sanierung gleich mit erledigt werden.
„Wir haben hier sehr viele einzelne Gewerke koordinieren müssen. Gerade die notwendige Reinigung und Schadstoffbeseitigung hat viel Zeit in Anspruch genommen. Ich danke allen Beteiligten für ihre Geduld und dafür, dass die Arbeiten nun erfolgreich abgeschlossen werden konnten“, so Zander.
Während der Sanierungsarbeiten war zeitweise eine eingeschränkte Nutzung des Hallenbereichs möglich. Von Ende August bis Mitte November 2025 konnten dafür unter anderem ein Umkleide- und WC-Container im Außenbereich genutzt werden. Dennoch mussten die Nutzer der Halle über längere Zeit mit Einschränkungen und Ausweichlösungen leben.
Der durch die Brandstiftung verursachte Gesamtschaden an den betroffenen Einrichtungen belief sich auf rund 250.000 Euro. Die Kosten werden vollständig durch die Versicherung übernommen. „Dass die Versicherung den Schaden übernimmt, ist natürlich eine wichtige Unterstützung. Aber 250.000 Euro zeigen auch sehr deutlich, welche Folgen eine solche sinnlose Tat für die Allgemeinheit hat. Dieses Geld hätte an anderer Stelle für unsere Stadt und unsere Bürgerinnen und Bürger eingesetzt werden können“, macht Zander deutlich.
Im Herbst 2025 konnte der mutmaßliche Feuerteufel, der für mehrere Brände in Bad Vilbel und Karben verantwortlich sein soll, von der Polizei gefasst werden. „Ich bin froh, dass die Ermittlungen zu den Bränden einen wichtigen Schritt vorangekommen sind. Entscheidend ist jetzt, dass die Justiz den Fall aufarbeitet. Brandstiftung an Einrichtungen, die von Kindern und Jugendlichen genutzt werden, ist alles andere als ein Kavaliersdelikt“, betont der Erste Stadtrat.
Sein besonderer Dank gilt zudem der Freiwilligen Feuerwehr Bad Vilbel. Durch das schnelle und beherzte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass sich das Feuer weiter ausbreitete und noch größerer Schaden entstand. „Unsere Feuerwehr hat einmal mehr gezeigt, dass wir uns auf sie verlassen können. Für diesen Einsatz und das ehrenamtliche Engagement sage ich ausdrücklich Danke“, so Zander.
Mit der Wiedereröffnung kehrt nun auch für die zahlreichen Sportlerinnen und Sportler, Vereine und Schülerinnen und Schüler ein Stück Normalität zurück. „Eine Sporthalle ist mehr als ein Gebäude. Sie ist ein Ort für Bewegung, Gemeinschaft und Vereinsleben. Umso schöner ist es, dass hier nun wieder Sport getrieben werden kann“, erklärt Zander abschließend.

