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Vergabe der städtischen Kitaplätze für das erste Halbjahr 2027 gestartet
Das Kita-Büro der Stadt Bad Vilbel hat mit der Vergabe der Betreuungsplätze für das erste Halbjahr 2027 in den 11 städtischen Kitas begonnen. Die ersten Platzangebote für Betreuungsplätze ab Januar 2027 werden derzeit an die Familien verschickt.
Eltern, die ein Platzangebot erhalten, haben anschließend 14 Tage Zeit, dieses verbindlich anzunehmen. Nicht innerhalb dieser Frist angenommene Plätze werden im Anschluss in einer weiteren Vergaberunde erneut vergeben.
„Ich weiß, dass viele Familien mit Spannung auf die Vergabe der Kitaplätze warten. Ein Betreuungsplatz ist für Eltern eine wichtige Voraussetzung dafür, Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren zu können. Deshalb möchten wir möglichst jetzt Klarheit schaffen und zugleich darauf hinweisen, welche Möglichkeiten Familien haben, wenn es mit der Wunsch-Kita nicht klappt“, erklärt Ricarda Müller-Grimm, Sozialdezernentin der Stadt Bad Vilbel.
Nach dem derzeitigen Stand stehen insbesondere in Dortelweil noch freie Plätze für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt zur Verfügung. Familien, die in der ersten Vergaberunde keinen Platz in ihrer bevorzugten städtischen Kita erhalten haben, können deshalb prüfen, ob sie ihre Auswahl um eine der städtischen Kitas in Dortelweil erweitern möchten.
Eine entsprechende Vormerkung ist auch dann möglich, wenn die Dortelweiler Einrichtungen bislang nicht zu den ursprünglich ausgewählten Wunsch-Kitas gehört haben.
„Wenn die Wunsch-Kita keinen Platz anbieten kann, bedeutet das nicht, dass Eltern keine weiteren Möglichkeiten haben. Gerade im Ü3-Bereich gibt es in Dortelweil derzeit noch freie Kapazitäten. Ich möchte Eltern daher ausdrücklich ermutigen, auch diese Einrichtungen in ihre Überlegungen einzubeziehen und ihre Vormerkung gegebenenfalls anzupassen“, so die Sozialdezernentin.
Eltern, die bislang noch kein Platzangebot erhalten haben, sollten ihre hinterlegten Wünsche und Priorisierungen im städtischen Kita-Portal überprüfen. Wer bisher nur einzelne Einrichtungen ausgewählt hat, kann seine Auswahl gegebenenfalls um weitere städtische Kitas ergänzen.
Die Vergabe erfolgt in mehreren Runden. Nicht angenommene Platzangebote sowie im weiteren Verfahren frei werdende Plätze können anschließend erneut vergeben werden. Die Platzsituation kann sich deshalb im Laufe des Vergabeverfahrens noch verändern.
Das städtische Kita-Büro empfiehlt Familien daher, ihre hinterlegten Vormerkungen im Online-Portal regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.
Die aktuelle Vergaberunde bezieht sich ausschließlich auf die 11 Kindertagesstätten in städtischer Trägerschaft der Stadt Bad Vilbel. Die freien und konfessionellen Kindertageseinrichtungen in Bad Vilbel führen ihre Platzvergaben eigenständig durch. Für diese Einrichtungen gelten daher eigene Vergabeverfahren und Ansprechpartner. Ein fehlendes Platzangebot aus der städtischen Vergaberunde sagt entsprechend nichts über die Platzsituation in einer freien oder konfessionellen Einrichtung aus.
Eltern steht für die Vormerkung das Benutzerportal „Quellen-Kids-online“ zur Verfügung. Dort können sie ihre hinterlegten Wunsch-Kitas einsehen und bei Bedarf ihre Auswahl anpassen oder um weitere städtische Einrichtungen ergänzen. Die Vergabe der Betreuungsplätze in den städtischen Kindertagesstätten erfolgt über das städtische Kita-Büro.
Die Stadt Bad Vilbel bittet Eltern, die bislang noch kein Platzangebot erhalten haben, zunächst die weiteren Vergaberunden abzuwarten und gleichzeitig zu prüfen, ob eine Erweiterung ihrer Kita-Auswahl, insbesondere um Einrichtungen in Dortelweil, für sie infrage kommt.
„Unser Ziel ist es, die vorhandenen Plätze möglichst gut mit den Wünschen und dem tatsächlichen Betreuungsbedarf der Familien zusammenzubringen. Deshalb lohnt es sich, die Möglichkeiten im weiteren Vergabeverfahren im Blick zu behalten. Gerade für Familien mit einem Ü3-Bedarf können die noch vorhandenen Plätze in Dortelweil eine gute Alternative sein“, betont Müller-Grimm.
Bei Fragen zur Platzvergabe oder zu den Betreuungsangeboten können sich Familien gerne telefonisch an das städtische Kita-Büro wenden.
