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Wysocki: „Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ist weit mehr als eine technische Vorgabe“
Die Bushaltestelle „Rechthienstraße“ in der Bad Vilbeler Kernstadt ist nun barrierefrei ausgebaut. Im Rahmen des vierten und letzten Abschnitts des städtischen Ausbauprogramms für barrierefreie Bushaltestellen wurde die Haltestelle umfassend umgestaltet, sodass sie künftig insbesondere von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen deutlich besser genutzt werden kann. Rund 57.000 hat die Ausbaumaßnahme gekostet.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden unter anderem erhöhte Bordsteine eingebaut, die ein nahezu niveaugleiches Ein- und Aussteigen ermöglichen. Zusätzlich wurden taktile Leitelemente für sehbehinderte Menschen installiert, auch an den Übergängen zu den Nachbarstraßen. Damit erfüllt die Haltestelle die heutigen Anforderungen an einen barrierefreien öffentlichen Personennahverkehr.
Vor Ort machten sich Ortsvorsteher Matthias Kallmeyer sowie Bürgermeister und Verkehrsdezernent Sebastian Wysocki ein Bild von der fertiggestellten Haltestelle. Lediglich die Arbeiten am Baumschutz der Haltestelle dauern noch an. Zum Ende des Ausbauprogramms wird auch noch eine Wartehalle mit Sitzgelegenheiten ergänzt.
„Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ist weit mehr als eine technische Vorgabe. Sie bedeutet für viele Menschen ein Stück Selbstständigkeit und Lebensqualität. Mit dem barrierefreien Ausbau der Haltestelle Rechthienstraße setzen wir unseren Weg konsequent fort, den öffentlichen Nahverkehr in Bad Vilbel Schritt für Schritt für alle Bürgerinnen und Bürger besser nutzbar zu machen“, betont Bürgermeister und Verkehrsdezernent Sebastian Wysocki.
Auch Ortsvorsteher Matthias Kallmeyer hebt die Bedeutung der Maßnahme hervor: „Die Haltestelle liegt mitten in einem stark genutzten Wohngebiet und ist für viele Menschen Teil des täglichen Weges. Der barrierefreie Umbau verbessert nicht nur die Erreichbarkeit, sondern sorgt insgesamt für mehr Sicherheit und Komfort im Alltag.“
Ziel der Stadt Bad Vilbel ist es, den öffentlichen Nahverkehr Schritt für Schritt für alle Menschen zugänglich zu machen und damit die Nutzung von Bus und Bahn weiter zu stärken. Aktuell wird an die Haltestelle „Auf dem Niederberg“ barrierefrei umgestaltet.

