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Haushalt für das Jahr 2026 ohne Auflagen genehmigt
Die Stadt Bad Vilbel kann die im Haushalt für das Jahr 2026 festgeschriebenen Planungen umsetzen. Der Haushalt mit einem Gesamtvolumen von rund 146,5 Millionen Euro wurde vom Wetteraukreis als Kommunalaufsicht jüngst ohne Auflagen genehmigt. Damit können sowohl die vorgesehenen Investitionsmaßnahmen als auch der Stellenplan wie geplant realisiert werden.
„Die Genehmigung unseres Haushalts ist ein wichtiges Signal für die Handlungsfähigkeit unserer Stadt. Sie schafft Planungssicherheit und ermöglicht es uns, zentrale Projekte konsequent voranzubringen“, erklärt Erster Stadtrat und Stadtkämmerer Bastian Zander. „Wir können nun nahtlos in die Umsetzung unserer neuen Vorhaben für das Jahr 2026 einsteigen, neue Stellen ausschreiben, die Arbeit unserer Vereine unterstützen und gezielt in die nachhaltige Entwicklung Bad Vilbels investieren.“
Zu den zentralen Investitionsmaßnahmen zählen unter anderem die Fertigstellung des neuen Bürgerhauses mit Kindertagesstätte auf dem Heilsberg, die Neubauten der Theaterwerkstätten, der Dreifeldhalle in der Saalburgstraße oder auch des Sozialen Wohnungsbaus, die Schaffung des Niddaparks, Investitionen in die städtische Spielplatzinfrastruktur sowie Projekte zur Klimaanpassung und zur weiteren Digitalisierung der Verwaltung.
Der Stadtkämmerer hebt hervor, dass der Haushalt auch im Jahr 2026 ohne Steuererhöhungen auskommt. „Die finanziellen Rahmenbedingungen für die Kommunen in Deutschland bleiben angespannt. Steigende Kosten, zusätzliche Aufgaben und gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten stellen Städte und Gemeinden weiterhin vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, verantwortungsvoll zu wirtschaften und gleichzeitig Zukunftsinvestitionen zu ermöglichen – ohne die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zu belasten“, so Zander.
Auch im aktuellen Haushalt mussten keine freiwilligen Leistungen gestrichen werden. Bad Vilbel setzt weiterhin auf eine starke Unterstützung des Vereinslebens sowie auf ein vielfältiges kulturelles Angebot. „Lebendige Städte zeichnen sich durch Engagement, ein gutes Miteinander und kulturelle Vielfalt aus. Deshalb investieren wir bewusst in diese Bereiche, auch wenn die finanziellen Spielräume für die Kommunen und die öffentlichen Verwaltungen per se enger werden“, betont Zander. Gleichzeitig werde der städtische Haushalt kontinuierlich überprüft, um Einsparpotenziale zu identifizieren und effizient zu wirtschaften.
Ein wesentlicher Ausgabenblock bleibt der Personalbereich. Neben tariflichen Anpassungen tragen auch neue Stellen dem Wachstum der Stadt und den steigenden Anforderungen an die Verwaltung Rechnung. „Eine leistungsfähige Verwaltung ist die Grundlage für eine funktionierende Stadt. Deshalb investieren wir gezielt in qualifiziertes Personal und moderne Arbeitsstrukturen“, erklärt der Stadtkämmerer.
Abschließend dankt Bastian Zander allen Beteiligten im Rathaus für ihren Einsatz: „Die erfolgreiche Haushaltsgenehmigung ist auch das Ergebnis der engagierten Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der konstruktiven Zusammenarbeit im Magistrat. Gemeinsam stellen wir sicher, dass Bad Vilbel auch in Zukunft eine lebenswerte und dynamische Stadt bleibt.“
