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Rundturm der Burg wird denkmalgerecht instandgesetzt

Die Stadt Bad Vilbel setzt ihre Investitionen in den Erhalt der historischen Burg fort. In seiner jüngsten Sitzung hat der Magistrat die Vergabe der Mauerwerksarbeiten zur denkmalgerechten Instandsetzung des Rundturms beschlossen. Das Auftragsvolumen beträgt rund 123.00 Euro.

„Unsere Burg ist eines der bedeutendsten historischen Bauwerke und zugleich ein Wahrzeichen unserer Stadt. Es ist deshalb unsere Aufgabe, diese besondere Anlage nicht nur intensiv kulturell zu nutzen, sondern sie auch dauerhaft zu erhalten. Mit der nun beschlossenen Instandsetzung des Rundturms leisten wir hierzu einen weiteren wichtigen Beitrag“, erklärt Bürgermeister Sebastian Wysocki.

Das Mauerwerk des Rundturms stammt aus dem 15. Jahrhundert und weist inzwischen schadhafte Bereiche auf. In enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde sollen diese fachgerecht instandgesetzt werden. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, sich bei der Ausführung an der vorhandenen historischen Mauerwerksstruktur zu orientieren und so den Charakter des jahrhundertealten Bauwerks zu bewahren.

„Wer ein historisches Bauwerk wie unsere Burg erhalten möchte, muss kontinuierlich investieren. Gerade bei einem Mauerwerk, das seit mehr als 500 Jahren besteht, braucht es besonderes Fachwissen und eine sensible Vorgehensweise. Unser Ziel ist es, die historische Substanz so weit wie möglich zu bewahren und die Burg gleichzeitig für kommende Generationen zu sichern“, so Wysocki.

Die Bad Vilbeler Burg ist heute nicht nur ein bedeutendes Zeugnis der Stadtgeschichte, sondern mit den jährlich stattfindenden Burgfestspielen auch einer der wichtigsten Kulturorte Bad Vilbels. „Die Verbindung aus historischem Erbe und lebendigem Kulturort macht die Burg so besonders. Deshalb ist jeder Euro, den wir in ihren nachhaltigen Erhalt investieren, gut angelegt“, erklärt Bürgermeister Wysocki abschließend.