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Weitere spanische Erzieherinnen und Erzieher starten in Bad Vilbel
Die Stadt Bad Vilbel setzt ihre erfolgreiche Strategie zur Gewinnung internationaler Fachkräfte konsequent fort: Im April 2026 haben drei weitere pädagogische Fachkräfte aus Spanien ihren Dienst in den städtischen Kindertagesstätten aufgenommen.
Damit geht die Stadt inzwischen in das dritte Jahr der Kooperation mit dem Personaldienstleister Helmeca, die im Jahr 2023 gestartet wurde. Seitdem ist die Zahl spanischer Fachkräfte in den Einrichtungen kontinuierlich gewachsen und ein Ansatz, der sich in der Praxis bewährt hat.
„Vor drei Jahren haben wir uns bewusst entschieden, neue Wege zu gehen und dieser Schritt hat sich absolut ausgezahlt“, erklärt Sozialdezernentin Ricarda Müller-Grimm. „Was zunächst als Projekt begonnen hat, ist heute ein fester Bestandteil unserer Personalstrategie in den Kitas.“
Bereits Anfang 2024 nahmen die ersten spanischen Erzieherinnen ihre Tätigkeit in Bad Vilbel auf. Nach erfolgreicher Anerkennungsphase konnten sie langfristig in den Einrichtungen gehalten werden. In den Jahren 2025 und nun auch 2026 folgten weitere Fachkräfte, sodass sich die Teams in den städtischen Kitas zunehmend international aufstellen.
„Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass wir mit unserer Kooperation genau den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Müller-Grimm weiter. „Die Kolleginnen aus Spanien sind fachlich sehr gut qualifiziert, hoch motiviert und inzwischen ein unverzichtbarer Teil unserer Teams.“
Die neuen Fachkräfte wurden erneut durch Helmeca vermittelt und im Vorfeld intensiv vorbereitet. Neben Sprachkursen absolvierten sie interkulturelle Trainings und wurden gezielt auf den Arbeitsalltag in deutschen Kindertagesstätten vorbereitet. In Bad Vilbel beginnen sie zunächst im Rahmen ihres Anerkennungsverfahrens, bevor sie perspektivisch als vollwertige Fachkräfte eingesetzt werden können.
Auch die Integration vor Ort bleibt ein zentraler Baustein: Mentorinnen und Mentoren in den Einrichtungen begleiten im Alltag, unterstützen beim Ankommen im Team und stehen als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.
„Uns war von Anfang an wichtig, dass Integration nicht nur auf dem Papier stattfindet, sondern im Alltag gelebt wird“, betont Müller-Grimm. „Deshalb investieren wir gezielt in Begleitung, Unterstützung und gute Rahmenbedingungen und das zahlt sich aus.“
Neben dem beruflichen Einstieg unterstützt die Stadt die Fachkräfte weiterhin auch bei der Wohnungssuche sowie bei organisatorischen Fragen des täglichen Lebens in Bad Vilbel.
„Die vergangenen drei Jahre haben uns gezeigt, dass internationale Fachkräfte ein wichtiger Baustein zur Bewältigung des Fachkräftemangels sind – auch wenn sie allein nicht alle Herausforderungen lösen können“, so Müller-Grimm abschließend. „Aber sie sind ein entscheidender Teil der Lösung und eine echte Bereicherung für unsere Kitas und vor allem für die Kinder.“
