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Mit Balkonsolar eigenen Strom erzeugen und Geld sparen
Strom auf dem eigenen Balkon, an der Hausfassade oder auf dem Garagendach erzeugen und damit die Stromrechnung senken: Mit einer sogenannten Balkonsolaranlage ist das auch ohne großes Dach und umfangreiche Installation möglich. Wie die kleinen Photovoltaikanlagen funktionieren, worauf bei der Anschaffung zu achten ist und wann sich die Investition rechnet, zeigt das städtische Klimateam in einer praxisnahen Informationsveranstaltung.
Unter dem Titel „Balkon-PV – Strom vom eigenen Balkon“ erfahren die Teilnehmenden, wie sich mit wenigen Quadratmetern Fläche ein Teil des eigenen Strombedarfs decken lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Wirtschaftlichkeit und der praktische Nutzen im Alltag. Anschaulich wird erläutert, wie Modulleistung und Wechselrichter zusammenspielen, welchen Einfluss die Ausrichtung und Größe der Solarmodule auf den Ertrag haben und wie sich durch ein angepasstes Nutzungsverhalten möglichst viel des selbst erzeugten Stroms direkt verbrauchen lässt. Ein Beispiel dafür ist, energieintensive Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler möglichst dann zu nutzen, wenn die Sonne scheint.
Darüber hinaus geht es um häufige Fragen und Vorbehalte rund um Balkonsolaranlagen. Thematisiert werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Mieterinnen und Mieter sowie Wohnungseigentümer, verschiedene Montagemöglichkeiten und die sichere Befestigung der Module, insbesondere mit Blick auf Windlasten. Auch die Frage, welche Anschaffungskosten entstehen und nach welcher Zeit sich eine Anlage amortisieren kann, wird behandelt.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die ihre Stromkosten senken und einen Beitrag zur Energiewende im eigenen Haushalt leisten möchten. Im Anschluss an den Vortrag besteht ausreichend Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit dem Klimateam ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. November 2026, um 18:30 Uhr im Kultur- und Sportforum Dortelweil statt. Der Eintritt ist frei.
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung per E-Mail an klimaschutz@bad-vilbel.de gebeten.
