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Eine echte Vilbelerin im Dienst für die Stadt
Bildunterschrift: Bastian Zander und Ricarda Müller-Grimm bedanken sich für 25 Jahre Dienst für die Stadt Bad Vilbel bei Carolin Hartmann.
Es waren etwa 10 Grad, wolkig und etwas Regen, so sagen es die Aufzeichnungen für den 4. Dezember 2000. Vielleicht kein idealer Tag für einen ausgedehnten Spaziergang, aber für Carolin Hartmann ein unvergesslicher Moment, denn es war ihr Start bei der Stadt Bad Vilbel. Nun durfte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern und gehört zu den Leistungsträgerinnen der Stadtverwaltung.
„Wir feiern heute ein echtes Vilbeler Mädchen, die nicht einfach bei der Stadt arbeitet, sondern sich für ihre Stadt einsetzt. Wer Carolin Hartmann kennt, weiß, dass es ihr eine echte Herzensangelegenheit ist, sich für ihre Mitmenschen einzusetzen und das in ihrer Heimatstadt tun zu dürfen. Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass sie dies seit nunmehr 25 Jahren tut“, erklärte Erster Stadtrat Bastian Zander bei der Feier zum Dienstjubiläum.
Angefangen hat Hartmann, die im Rathaus alle nur „Caro“ rufen, bei der Stadtkasse. Schon bald aber wechselte sie in den Fachbereich Soziale Sicherung. Dort stieg sie im heutigen „Kita-Büro“ ein und wurde für lange Jahre die Leiterin dieses so wichtigen Fachdienstes der Stadt. „Im Kita-Büro erlebt man nicht nur leichte Tage. Man bekommt auch viel Frust mit und Ärger ab. Aber Carolin Hartmann hat hier immer mit einer guten Portion Ruhe und einer ehrlichen Klarheit agiert, sodass alle Eltern in den langen Jahren stets wussten, woran sie sind und vor allem immer wissen konnten, dass nichts willkürlich geschieht“, bedankt sich Sozialdezernentin Ricarda Müller-Grimm für den Einsatz.
Im vergangenen Oktober endete die Zeit von Carolin Hartmann im Kita-Büro. Es war der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel und einen kleinen Neuanfang. Seither leitet sie die Personalverwaltung der Stadt. Eine Anstellung, die weniger nach außen, aber dafür umso mehr nach innen wirkt. „Wer so lange bei einem Arbeitgeber ist, kennt die internen Eigenheiten, das kann für die Personalverwaltung nie verkehrt sein. Dennoch bringt sich Carolin Hartmann auch in diesem neuen Bereich mit ihrer eigenen Art ein, die dafür sorgt, dass frischer Wind in die Personalverwaltung gekommen ist. Es ist gut zu wissen, dass eine Leistungsträgerin der Verwaltung in dieser neuen Anstellung auch aufgeht“, so Bastian Zander.
Hartmann selbst hat sich diesen Wechsel nicht leicht gemacht, war sie doch gern Leiterin des Kita-Büros und das trotz des gelegentlichen Stresses und Ärgers. Für sie sei es aber der richtige Zeitpunkt gewesen, quasi pünktlich zum Dienstjubiläum noch einmal etwas Neues anzugehen. „Wer Carolin Hartmann kennt, weiß, dass es zu ihrem Naturell auch gehört, sich selbst herauszufordern und neue Grenzen auszuloten und genau das gehört zu einem Jobwechsel dazu. Diese Einstellung hat sie in den vergangenen 25 Jahren zu einer absoluten Größe der Stadtverwaltung gemacht“, beschreiben Zander und Müller-Grimm die Jubilarin.
Die Jubilarin selbst, könnte wohl ganze Abende von ihren Erfahrungen und Anekdoten der letzten 25 Jahre berichten. Als erstes fällt ihr jedoch ein, wie stolz ihre Eltern waren und es gewiss auch die Großeltern gewesen wären, dass die Tochter und Enkelin jetzt „bei der Stadt“ arbeitet. „Wir sind eine alte Vilbeler Familie, das war schon etwas Besonderes, für die eigene Stadt arbeiten zu können und es ist es für mich bis heute“, weiß Carolin Hartmann zu berichten und ergänzt, dass ihr vor allem gefalle, dass so viele Kolleginnen und Kollegen im Laufe der Jahre zu echten Freunden geworden sind. „Es ist ein Privileg, jeden Morgen gern ins Büro zu gehen und zu wissen, dass man jederzeit Leute trifft, mit denen man sich versteht und die einen auch einmal aufrichten, wenn ein Tag stressig ist“, so Hartmann weiter. Die 25 Jahre seien wie im Flug vergangen, dass sie dabei besondere Ereignisse, wie den Rathausumzug 2015 oder den Hessentag im vergangenen Jahr miterleben und mitgestalten durfte, werde ihr immer in Erinnerung bleiben.
„25 Jahre bei ein und demselben Arbeitgeber zu sein, ist heute nicht mehr selbstverständlich. Wir sind Carolin Hartmann daher sehr dankbar für ihre Leistung in dieser Zeit und wissen auch, dass sie dabei stets das Wohl der Bürgerinnen und Bürger, wortwörtlich ihrer Nachbarn, im Blick hatte und weiterhin hat“, so Bastian Zander und Ricarda Müller-Grimm abschließend.

