Rathaus Bad Vilbel Eingang

Bad Vilbel hat den Segen der Sternsinger

„20+C+M+B+26“ ist seit heute über der Eingangstür des Rathauses zu lesen. Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die Bad Vilbeler Rathausspitze konnte heute neun Sternsingerinnen und Sternsinger und ihre Betreuerinnen aus den Pfarreien zum traditionellen Empfang im Rathaus der Quellenstadt begrüßen.

Erster Stadtrat Bastian Zander dankte sowohl den Kindern, die bei jedem Wetter von Haustür zu Haustür ziehen, um den Segen zu spenden, als auch den Pfarrgemeinden, die die Aktion vorbereiten, indem sie Besuchslisten schreiben, die Kostüme herrichten und die Kindergruppen organisieren, für ihren Einsatz. „Wir freuen uns immer sehr, dass wir das neue Jahr mit dem traditionellen Dreikönigssingen und vor allem dem Segen der Sternsinger im Rathaus beginnen können. Dass sich hierbei Kinder bei uns in Bad Vilbel für Kinder weltweit einsetzen, denen es nicht so gut geht, ist ein schönes Zeichen der Nächstenliebe und sollte uns allen Vorbild sein. Wir bedanken uns sehr für den erteilten Segen und dass die Sternsinger auch dieses Jahr wieder ins Rathaus kamen“, so Zander. Die christlichen Spendensammlerinnen und Spendensammler führen die Dreikönigssingen-Aktion bereits zum 68. Mal durch.

Auch für Sozialdezernentin Ricarda Müller-Grimm ist das Dreikönigssingen im Rathaus immer ein schöner Start in das neue Jahr. „Das Singen und auch der Segen entschleunigen zum Jahresbeginn. Man kann sich noch einmal auf das Wesentliche konzentrieren und geht mit einem guten Gefühl in das neue Jahr. Es ist sehr schön, dass wir auch in diesem Jahr den Segen empfangen durften und freuen uns, dass die Sternsinger in den kommenden Tagen noch in vielen Teilen Bad Vilbels unterwegs sein werden“, erklärt Müller-Grimm.

Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ setzen sich in diesem Jahr die Aktionsteilnehmerinnen und Teilnehmer gegen Kinderarbeit insbesondere in Bangladesch ein.

Hintergrund

1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder engagieren. Rund 1,36 Milliarden Euro sammelten die Sternsinger seit dem Aktionsstart, mit denen Projektmaßnahmen für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt wurden. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).


Bildunterschrift: Erster Stadtrat Bastian Zander und Sozialdezernentin Ricarda Müller-Grimm empfingen die Sternsinger am Rathaus in Dortelweil.