Banner
 

Organisationseinheit

Ohne Zuordnung

Anerkennung eines ausländischen juristischen Abschlusses

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie in Deutschland das Referendariat absolvieren wollen, um im Anschluss das zweite juristische Staatsexamen zu erlangen. Dieses ist Voraussetzung für die Tätigkeit als Richter oder Richterin bzw. als Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt.

Verfahrensablauf

Der Antrag ist schriftlich unter Beifügung der erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen Stelle zu stellen. Diese prüft sodann, ob der Abschluss unmittelbar als ganz oder teilweise gleichwertig anzusehen ist. Sofern dies nicht der Fall ist, erfolgt die Zulassung zur Eignungsprüfung, die aus den sechs Klausuren der staatlichen Pflichtfachprüfung besteht. Die Eignungsprüfung ist bestanden, wenn mindestens drei Aufgaben aus zwei Bereichen, unter ihnen mindestens eine zivilrechtliche Aufgabe, bestanden sind.

An wen muss ich mich wenden?

Hessisches Ministerium der Justiz

Justizprüfungsamt I

Zeil 42

60313 Frankfurt am Main

Voraussetzungen

- Abschluss aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz

- aufgrund des Abschlusses Zugang zur postuniversitären Ausbildung als Rechtsanwältin/Rechtsanwalt

Welche Unterlagen werden benötigt?

- Original und beglaubigte Übersetzung des Universitätsdiploms

- Erklärung einer Behörde des Herkunftsstaats, dass der erworbene Abschluss den Zugang zur postuniversitären Rechtsanwaltsausbildung eröffnet, ggf. nebst Übersetzung

- Geburtsurkunde

Welche Gebühren fallen an?

Keine.

Welche Fristen muss ich beachten?

Keine.

Bearbeitungsdauer

Ca. 2 Wochen, sofern alle erforderlichen Nachweise vorliegen

Rechtsbehelf

Klage vor dem Verwaltungsgericht.

Bemerkungen

Weitere Informationen:

 

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium der Justiz

Fachlich freigegeben am

21.11.2018
Quelle: Hessenfinder