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Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadt Bad Vilbel veröffentlicht. Diese stehen unter Nennung der Quelle „Stadt Bad Vilbel“ für eine Veröffentlichung zur freien Verfügung.

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SchwanderYannick
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Aktuelle Nachrichten

Videoüberwachung am Bahnhofsvorplatz wird erweitert

Landeszuschuss in Höhe von 38.882 Euro gewährt

Am Bahnhofsvorplatz mit dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) wurde die Videoüberwachung erweitert. Eine neue Anlage überwacht nun auch den Zentralen Omnibusbahnhof. Am Dienstag, den 15. August trafen sich der Erste Stadtrat und Ordnungsdezernent der Stadt Bad Vilbel, Sebastian Wysocki, der mittelhessische Polizeivizepräsident, Peter Kreuter und Vertreter des städtischen Ordnungsamts mit dem Hessischen Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, um die Anlage zu besichtigen.

Peter Beuth übergab bei dieser Gelegenheit einen Zuschussbescheid des Landes in Höhe von 38.882 Euro. Die Gesamtkosten der Erweiterung betrugen rund 58.322 Euro.
 
Bahnhöfe sowie Omnibusbahnhöfe und die entsprechenden Plätze sind stets neuralgische Punkte in einer Stadt. Viele Menschen bewegen sich hier und passieren diesen Bereich zum Teil mehrfach am Tag. Damit sind diese Orte zumeist auch Tatorte von diversen Delikten. Gemeinsam mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz und der örtlichen sowie regionalen Polizei hat die Stadt Bad Vilbel deshalb entschieden auch den ZOB in Zukunft mit einer Videoanlage überwachen zu lassen. „Die Aufklärungsquote von Verbrechen wird durch eine Videoüberwachung erheblich gesteigert. Dies ist ein gewichtiges Argument für die Erweiterung am Bahnhofsvorplatz. Außerdem steigern Videoüberwachungsanlagen auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen, die den Bahnhofsvorplatz passieren oder hier auf ihren Bus warten“, erläutert hierzu Erster Stadtrat Sebastian Wysocki.
 
Auch die Vertreter der Polizei stimmen ihm hierbei zu und erklären, dass die Überwachungsanlage selbstverständlich im Einklang mit dem Datenschutz steht. „Wie bei jeder Videoüberwachungsanlage wurde auch diese vom Datenschutzbeauftragten des Landes geprüft und erst nach Rücksprache und Freigabe installiert. Als Polizei  haben wir jedoch nur positive Erfahrungen mit Videoüberwachungsanlagen, gerade bei derart neuralgischen Punkten gemacht“, erklärt Polizeivizepräsident Peter Kreuter.
Die neue Anlage erweitert die bereits bestehenden Anlagen im Bereich des Bahnhofes, die 2013 in Betrieb genommen wurden. Schon damals wurde in einer Vereinbarung zwischen Stadt und Land festgelegt, dass nach der baulichen Veränderung des Bahnhofsvorplatzes die bestehende Anlage auf den ZOB erweitert wird. Im Juni und Juli dieses Jahres fand dann die Abnahme des behördlichen Datenschutzbeauftragten der Polizei und des Hessischen Landeskriminalamts statt, die beide beanstandungsfrei blieben, sodass Anfang Juli die Anlage in Betrieb genommen werden konnte.

Veröffentlicht:15.08.2017