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Wichtige Information

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadt Bad Vilbel veröffentlicht. Diese stehen unter Nennung der Quelle „Stadt Bad Vilbel“ für eine Veröffentlichung zur freien Verfügung.

Ihr Ansprechpartner

Der Magistrat der Stadt Bad Vilbel
Am Sonnenplatz 1
61118 Bad Vilbel

Yannick Schwander
SchwanderYannick
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Aktuelle Nachrichten

Viele wichtige Eindrücke und Arbeitsaufträge für die Zukunft

Erste Stadtteilrundgänge mit dem Bürgermeister voller Erfolg

Vor den Sommerferien besuchte der Bürgermeister der Stadt Bad Vilbel, Dr. Thomas Stöhr, alle Stadtteile der Quellen- und Festspielstadt und macht mit den jeweiligen Ortsvorstehern eine Tour zu den Orten, an denen viel passiert ist, Projekte umgesetzt wurden oder weiteres Verbesserungspotential besteht. Die ersten drei Rundgänge mit anschließender Sprechstunde in Gronau, Dortelweil und Massenheim waren dabei ein voller Erfolg.

„Unsere Stadt ist eine prosperierende Stadt, die vor allem in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen hat. Dies trifft auch auf unsere Stadtteile zu und so war es mir ein großes Anliegen, gemeinsam mit den jeweiligen Ortsvorstehern die Stadtteile zu erkunden und mich bei ihnen sowie den Bürgerinnen und Bürgern einmal umzuhören, welche Projekte gut angekommen sind und wo weiterer Verbesserungsbedarf besteht“, erklärt Dr. Thomas Stöhr die Intention der Stadtteilrundgänge. Viele Projekte konnte der Bürgermeister in den vergangenen Jahren selbst begleiten und sich nun von ihrer Wirksamkeit überzeugen sowie nachhören, wie diese in der Bürgerschaft ankommen.
 
In Gronau begutachtete der Bürgermeister gemeinsam mit Ortsvorsteher Karl Peter Schäfer den Neubau der Grundschulmensa, die an den Nachmittagen und am Wochenende als „Raum für Gronau“ den Vereinen zur Verfügung stehen wird. Außerdem begingen Beide die Fläche für das kommende Neubaugebiet am Bahnhof Gronau. „In Gronau entsteht am Bahnhof nicht nur Wohnraum, hier werden wir mit einer Arztpraxis und einem Nahversorger auch wichtige Infrastruktur nach Gronau bringen. Der ‚Raum für Gronau‘ erfüllt zudem zwei Zwecke. Zum einen dient er den Grundschülerinnen und Grundschülern als Mensa zur Versorgung und zum anderen wird er Stätte für viele Vereinsfeste und Veranstaltungen sein, die in Gronau reichlich stattfinden“, freut sich Stöhr auf diese Entwicklungen. Auch für Karl Peter Schäfer sind diese Projekte Meilensteine für den Stadtteil. „Insbesondere der ‚Raum für Gronau‘ ist ein lange geplantes und gut durchdachtes Projekt, das unseren vielen Vereinen zu Gute kommen wird. Dass wir zudem am Bahnhof wichtige Infrastrukturmaßnahmen erhalten, ist ein großartiges Zeichen für Gronau und seine Bürgerinnen und Bürger“, stimmt Schäfer mit dem Bürgermeister überein.
 
Der zweite Rundgang führte sodann nach Dortelweil. Hier zeigte Ortsvorsteher Herbert Anders dem Bürgermeister die sanierten Wege im sogenannten Dortelweiler Kies und die Brücke über die Nidda, das letzte Großprojekt für Dortelweil. Von der Brücke aus startet zudem ein nächstes Renaturierungsprojekt der Nidda, das sich bis zum Dottenfelderhof ziehen wird. In der Bürgersprechstunde am Dortelweiler Platz waren jüngste allem der Platz selbst und das Brunnen Center Thema der Gespräche. „Der Dortelweiler Platz stellt schon geographisch ein stückweit die Verbindung des alten Ortes Dortelweil und des neuen Ortes Dortelweil-West dar. Er ist mittlerweile aber auch beliebter Treffpunkt, etwa beim Dortelweiler Wochenmarkt oder jetzt bei den anstehenden Summer Emotions. Diesen Platz zu beleben und ihn nachhaltig nutzbar zu machen, ist ein gemeinsames Ziel von Stadt und Ortsbeirat“, berichtete Stöhr den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern. Für Ortsvorsteher Herbert Anders ist es wichtig, dass Dortelweil mit dem Platz und dem Brunnen Center ein attraktives und lebendiges Zentrum hat. „Natürlich wissen wir, dass der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger ist, dass das Brunnen Center neue Läden erhält und dass dort und am Platz die Aufenthaltsqualität gesteigert wird. Beim Brunnen Center setzen wir nach wie vor auf den Dialog mit dem Besitzer sowie dem Center Management. Wir hoffen, dass wir gemeinsam gute Ergebnisse erzielen können“, so Anders.
 
Zum Abschluss der ersten Woche der Stadtteilrundgänge traf sich Bürgermeister Stöhr mit Ortsvorsteherin Irene Utter im „Freistaat“ Massenheim. Vom neuesten Kreisel der Quellen- und Festspielstadt mit dem markanten Kollergang im Zentrum und neu gepflanzten Bäumen an den Außenanlagen ging es in den Ortskern, vorbei an einer mit Schlaglöchern versehenen Straße. „Hier werden wir künftig Haushaltsmittel einstellen müssen, um die Straße zu sanieren. Wichtig ist, dass wir das mit unseren Stadtwerken absprechen, damit wir die Straße nur einmal öffnen und neben einer Deckensanierung auch Leitungen und Kanäle überprüfen können. Ansonsten besticht Massenheim allen voran mit seiner Herzlichkeit und dem regen Vereinsleben, wovon wir uns bei unserem Besuch auf dem Wochenmarkt, der ehrenamtlich organisiert wird, abermals überzeugen konnten“, gibt der Bürgermeister zu Protokoll. Im Zentrum Massenheims wird gerade eine Hauptstraße samt Kanälen und Leitungen saniert, weshalb der Wochenmarkt provisorisch an der katholischen Kirche stattfindet. „Wir freuen uns sehr, dass der Marktbetrieb verlegt werden konnte und dass nach der Sanierung dann auch der Hermann-Freisleben-Platz und die Umgebung im neuen Glanz erstrahlen werden. Gemeinsam mit dem historischen Rathaus, das uns als Heimatmuseum und Standesamt dient, bildet das Zentrum unseres Stadtteils ein herrliches Ensemble, da wir gern gemeinsam mit den Vereinen und der Stadt so erhalten werden“, beschreibt Ortsvorsteherin Irene Utter den besonderen Charme Massenheims.
 
Die Anregungen, Ideen, Fragen und auch Kritikpunkte, die in den jeweiligen Bürgersprechstunden aufkamen, nimmt Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr nun mit in die Verwaltung und wird diese mit den Expertinnen und Experten der Fachbereiche und Fachdienste besprechen. „Alle Bürgerinnen und Bürger nehmen ihre Umgebung und damit unsere Stadt unterschiedlich wahr. Diese subjektiven Eindrücke in ein Gesamtbild zu packen, ist eine herausfordernde, aber auch lohnenswerte Arbeit, die ich nun gern in der Verwaltung besprechen werde. Kleinere Anregungen werden wir sicher schneller umsetzen können, andere Ideen müssen zunächst geprüft werden und für wieder andere Vorhaben benötigt es Mittel, die in den künftigen Haushalten einzustellen sind. Ich jedenfalls habe bei meinen Rundgängen erlebt, dass die Bad Vilbelerinnen und Bad Vilbeler gern in ihrer Stadt leben und daran interessiert sind, dass dieses Wohlfühlklima nicht nur anhält, sondern gern auch weiter ausgebaut werden darf. Daran werden wir weiterhin arbeiten. Ich freue mich schon auf die Rundgänge auf dem Heilsberg und in der Kernstadt“, so Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr abschließend.

Veröffentlicht:09.07.2021