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Yannick Schwander
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Aktuelle Nachrichten

Finanzen in Bad Vilbel

Der Direkte Draht vom 03.09.2020

Finanzen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, und schon haben wir September. Die Tage werden merklich kürzer, die Temperaturen sinken wieder und man bereitet sich langsam, aber sicher auf das Jahresende vor. Das Ende eines Jahres, das schon jetzt als ganz anders bezeichnet werden kann, als man es erwartet hat und als man es gewohnt war.

Zeit zum Innehalten bietetjedoch der September nicht. In der Stadtverwaltung beginnen nun die Gespräche zur Aufstellung des nächsten Haushaltsplans der Stadt Bad Vilbel. Was dröge und bürokratisch klingt, ist nicht weniger als der Plan für die weitere Entwicklung unserer Stadt. Das letzte Wort haben selbstverständlich die Stadtverordneten, denn es ist ihr oberstes Recht, über den kommunalen Haushalt zu entscheiden und so werden auch hier sicherlich erste Ideen besprochen.

Einen normalen Vorgang, eine gängige Haushaltsaufstellung, wird es indes in diesem Jahr sicher nicht geben. Zu sehr drückt die Coronapandemie auch auf die städtischen Finanzen in unserem Land. Steuereinbrüche, fehlende Einnahmen und ein unsicherer Blick in die nahe Zukunft werden vor allem das Prinzip der Vorsicht walten lassen.
Auch wenn es unsere Quellen- und Festspielstadt nicht weniger schlimm erwischt hat, als andere Städte und Gemeinde in unserer Region, können wir doch selbstbewusst behaupten, dass wir dank der klugen und weitsichtigen Politik der vergangenen Jahre die Folgen der Pandemie nicht auch noch finanziell auf die Bürgerinnen und Bürger abwälzen mussten.

Die traditionellen Vereinszuschüsse, die in Bad Vilbel durchaus nennenswert sind, wurden und werden weiterhin ausgezahlt. Kitabeiträge in städtischen Einrichtungen wurden für die Wochen und Monate, in denen keine geregelte Betreuung stattfinden konnte, erstattet. Trotz des großen finanziellen Aufwands wurden das Freibad geöffnet und ein Kultursommer angeboten, um den Bad Vilbelerinnen und Bad Vilbelern in einer schweren Zeit unbeschwerte Momente zu bieten. Letztendlich hat man hier und da auch auf Gebühren verzichtet, wie für die Sondernutzung des öffentlichen Raums für die Gastronomie, um auch dieser gebeutelten Branche unter die Arme zu greifen.
Das alles ging nur, weil man in den letzten Jahren gut gewirtschaftet hat und die Stadtentwicklung auf soliden Finanzen und nicht etwa auf Pump aufgebaut war und ist. Diesem Ansatz wird man nun auch in den anstehenden Gesprächen zum nächsten Haushalt verfolgen. Das Ziel ist klar. Die Stadtentwicklung soll weiter vorangetrieben werden, um allen Bad Vilbelerinnen und Bad Vilbelern auch in Zukunft eine lebens- und liebenswerte Stadt bieten zu können.

In diesem Sinne grüßt Sie herzlich
Ihr Magistrat der Stadt Bad Vilbel

Veröffentlicht:03.09.2020