Banner
 

Ihr Ansprechpartner

Der Magistrat der Stadt Bad Vilbel
Am Sonnenplatz 1
61118 Bad Vilbel

Yannick Schwander
SchwanderYannick
Pressesprecher
Tel:
Work(06101) 602-201
Fax:
Fax(06101) 602-353
 

Aktuelle Nachrichten

Kleinere Fahrzeuge gegen das Rückwärtsfahrverbot

Abfallsammeltouren mit kleinen Fahrzeugen für enge Straßen

Nach ausführlichen Gesprächen haben Vertreter der gesetzlichen Unfallversicherungen, der Verbände der Entsorgungswirtschaft sowie der Gewerkschaft „verdi“ die sogenannte Branchenregel Abfallsammlung entworfen. Diese besagt, dass in unübersichtli-chen und engen Straßen Müllfahrzeuge nicht mehr rückwärts ein- oder ausfahren dürfen. Auch in Bad Vilbel gibt es derlei Straßen. Hierauf reagiert der städtische Betriebshof nun.

Während andere Städte und Gemeinden im Einmündungsbereichvon engen Straßen Tonnensammelplätze installieren, an denen alle Anwohnerinnen und Anwohner ihre Tonnen zur Leerung aufstellen müssen, verzichtet die Stadt Bad Vilbel auf diesen Ansatz. „Wir setzen in den Straßen, die wir als unübersichtlich und zur rückwärts Befahrung als nicht geeignet herausgearbeitet haben, auf unsere Geräteträger mit einem abnehmbaren Müllpressaufbau, die wir vergangenes Jahr angeschafft haben. Diese sind kleiner und wendiger und daher auch in diesen Straßen einsatzfähig“, erklärt hierzu der Fachdienstleiter Abfallwirtschaft und Grünflächenpflege, Sören Bußmann.
 
Diese Maßnahme führt nicht nur dazu, dass Tonnensammelplätze vermieden werden, sondern ergibt auch eine bessere Auslastung des Fuhrparks des Betriebshofes, ohne ein neues Müllfahrzeug anschaffen zu müssen. „Für die regulären Abfalltouren bieten wir damit allen Bürgerinnen und Bürgern denselben Service, nur mit unterschiedlichen Fahrzeugen an. Die Leerung erfolgt somit direkt vor Ort“, führt Bußmann weiter aus.
 
Lediglich bei der Abholung der Gartenabfallsäcke, beim Sperrmüll und bei der Entsorgung der Weihnachtsbäume muss die Stadt auch künftig auf die großen Müllfahrzeuge zurückgreifen, weshalb für entsprechende Straßen dann für diese Zwecke die Abfälle an gut erreichbaren Stellen abgestellt werden müssen. „Zumeist sind Kreuzungs- oder Einmündungsbereiche gute Stellen zur Ablage der genannten Abfälle. Diese sind nicht geeignet, um sie mit den kleinen Fahrzeugen abzuholen. Allerdings reden wir hier nur von sehr wenigen Terminen im Jahr“, so Bußmann abschließend.
 
Die Anwohner, die in den herausgearbeiteten Straßen wohnen, wurden per Anschreiben bereits über diese neue Situation informiert.


Bildunterschrift: Mit diesen Geräteträgern mit abnehmbaren Müllpressaufbau werden künftig enge und unübersichtliche Straßen zur Abfallentsorgung angefahren.

Veröffentlicht:24.06.2020