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Yannick Schwander
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Aktuelle Nachrichten

Klimaschutzmanager

Der Direkte Draht vom 13.02.2020

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wie das Ungeheuer von Loch Ness kommt von Zeit zu Zeit die Geschichte hoch, die Stadt möge doch dringend einen Umweltberater oder noch großtönender: einen “Klimaschutzmanager“ einstellen. Hängt es aber immer davon ab, wieviele Mitarbeiter zur Verfügung stehen, um eine Aufgabe zu erledigen?


Nach der extremen Größe ihrer Ämter dürfte es in der Stadt Frankfurt weder ein Wohnungs- noch ein Umweltproblem geben. Tatsache ist aber, dass die Stadt Frankfurt noch nicht einmal den Riedberg selbst entwickeln konnte, sondern unerhörte Beträge an eine externe Firma ausgab, während in Bad Vilbel Dortelweil-West und der Quellenpark mit geringstem personellem Aufwand neben der Tagesarbeit entwickelt wurden, ohne dass hierfür Zig-Millionen an eine Fremdfirma geflossen sind. So wurde nebenbei ein Riesenverlust vermieden.
 
In Sachen Umwelt hat Bad Vilbel viele Spitzenpositionen:
·         führend bei den erneuerbaren Energien, heute schon meilenweit vor den Zielen des Landes, des Bundes und der EU,
·         führend bei der umweltfreundlichen Gasversorgung mit rekordverdächtiger Abdeckung, rund doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt,
·         führend bei der Ausschaltung von Kohle – in Bad Vilbel wurde das Kohlekraftwerk schon vor rund 30 Jahren abgeschaltet, in anderen Städten laufen sie munter noch heute,
·         führend bei der Klärgasverstromung und Wärmerückgewinnung im früheren Hallenbad schon seit vielen Jahrzehnten,
·         führend bei der Nidda-Renaturierung, die von Bad Vilbel ihren Ausgang nahm.
 
Nachdem die Stadtwerke selbst und durch Tochterunternehmen mehr als 100 % des Bad Vilbeler Strombedarfs der Stadtwerke durch Wind- und Sonnenstrom ins bundesweite Netz einspeisen können, sind weitere bedeutende Projekte in Arbeit.
 
Mit Riesenschritten geht es zum Beispiel mit dem gigantischen Windfeld in der Ostsee voran, einem Projekt, das nur dank der Stadtwerke überlebt hat und bei dem die verbliebene Beteiligung von 5 % bei einem Investment von rund 35 Millionen Euro in wenigen Jahren weitere 50 Millionen kWh Windstrom erzeugen wird. Über 80 Millionen Euro sind bereits in die Erneuerbaren investiert.
 
Wer glaubt denn ernstlich, dass ein Umweltberater/Klimaschutzmanager dies alles hätte erreichen können? Rechtlich, politisch und finanziell sind das in Bad Vilbel stets Führungsaufgaben gewesen. Es kommt also auf die richtige Führung an, die Chancen sieht, ergreift und für unsere Stadt und ihre Bürger entschlossen nutzt. Warum sollte an diesem extrem erfolgreichen Bad Vilbeler Weg etwas geändert werden durch einen zusätzlichen „Klimaschutzmanager“? Umweltberater/“Klimaschutzmanager“ gibt es in ungezählten Mengen. Es konnte aber bisher noch keiner festgestellt werden, der größere Erfolge erzielen konnte, als sie in Bad Vilbel erreicht worden sind.
 
In diesem Sinne grüßt Sie herzlich
 
Ihr Magistrat der Stadt Bad Vilbel

Veröffentlicht:13.02.2020