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Mehr Radler erfahren mehr Kilometer und sparen mehr CO2

Zweite Teilnahme beim Stadtradeln war voller Erfolg

Was haben 313 Radfahrer in 22 Teams gemeinsam? Sie haben erfolgreich beim Stadtra-deln in Bad Vilbel teilgenommen. Mit mehr Teilnehmern als im vergangenen Jahr konnten auch mehr Kilometer erfahren werden, womit auch mehr Kohlenstoffdioxid gespart wurde. Insgesamt 71.971 Kilometer wurden eradelt und damit konnte man zehn Tonnen CO2 einsparen.

„Auchdie für Bad Vilbel zweite Auflage des Stadtradelns war ein absoluter Erfolg. 74 Teilnehmer mehr als 2018 und rund 15.000 Kilometer mehr kamen zusammen. Das sind schon beachtliche Steigerungen, zumal dies auch bedeutet, dass wir zwei Tonnen mehr CO2 einsparen konnten als im vergangenen Jahr“, freut sich der Erste Stadtrat und Verkehrsdezernent, Sebastian Wysocki, über die Zahlen für das Jahr 2019. Die meisten Kilometer sammelte dabei das Team des Georg-Büchner-Gymnasiums, deren Schulleiter Carsten Treber auch der erste Stadtradelstar in Bad Vilbel war. „Herr Treber hat drei Wochen lang wirklich jeden Weg mit dem Fahrrad zurückgelegt und komplett auf sein Auto verzichtet. Er und seine 136 Mitradler vom GBG kamen somit auf insgesamt 23.603 Kilometer mit dem Fahrrad, das macht 172 Kilometer pro Teilnehmer des Teams. Hierfür gebührt dem Team der größte Respekt“, lobt Wysocki die Schüler und Lehrer des GBGs.
 
Dass so viele Menschen teilnahmen und dabei so viele Kilometer zusammenkamen, führt Wysocki auch auf ein verändertes Bewusstsein der Menschen in Bezug auf die Mobilität zurück. „Viele Menschen steigen bewusst auf das Fahrrad, um zunächst kürzere, aber auch immer längere Wege mit dem Rad zurückzulegen. Wir haben hierfür in der Stadt Bad Vilbel aber auch viel getan, damit dies möglich wird. Wir bauen kontinuierlich Radwege aus und neu. Wir investieren in die Infrastruktur durch neue Fahrradabstellanlagen, verschließbare Boxen und durch unser Rad-Service-Netzwerk. Hinzu kommen die Ausweisungen von Fahrradstraßen und dort, wo es verkehrlich möglich ist, auch die Ausweisung des Fahrens gegen die Einbahnstraße“, erklärt der Erste Stadtrat und fügt an, dass allein im Doppelhaushalt 2019/2020 über vier Millionen Euro an Investitionen in den Radverkehr enthalten waren und sind. „Und darin sind noch nicht die Mittel enthalten, die beispielsweise der Zweckverband Niddaradweg in Bad Vilbel aufwendet. Mit unserer Nahmobilitätsstrategie tragen wir zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur bei und geben den Menschen die Möglichkeit, einen Umstieg zu erleichtern“, führt Wysocki weiter aus.
 
Auch im kommenden Jahr wird sich die Stadt Bad Vilbel wieder an der bundesweiten Aktion beteiligen. Sebastian Wysocki hofft, dass dann abermals mehr Menschen teilnehmen und sich gegenseitig anspornen. „Je mehr Menschen an der Aktion teilnehmen, desto mehr Menschen fällt auf, wie einfach es sein kann, sich in Bad Vilbel mit dem Fahrrad fortzubewegen. Durch unsere Programme wie das Wegeertüchtigungsprogramm oder die Maßnahmen unsere Nahmobilitätsstrategie tragen wir unseren Teil dazu bei“, so Wysocki abschließend.
 

Veröffentlicht:27.09.2019