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Aktuelle Nachrichten

Freiwillige Feuerwehr probt unter Realbedingungen

Einsatzübung der Wehren Kernstadt, Massenheim und Heilsberg

Dicke Rauchschwaden drücken sich aus dem Gebäude, in einem Mehrfamilienhaus brennt es. Vermutlich liegt die Ursache in einem Brand einer der beiden Garagen, die zu dem Komplex gehören. Sofort werden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Kernstadt, Massenheim und Heilsberg alarmiert. 54 Feuerwehrkameraden machen sich auf den Weg zur Einsatzstelle. Dieses Mal war es eine Übung, doch so könnte auch der Ernstfall aussehen.


Eine solche Großübung unter Realbedingungen sei die beste Möglichkeit zur Fortbildung der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, weiß Stadtbrandinspektor Karlheinz Moll zu berichten. Die Kameradinnen und Kameraden wüssten zwar, dass es zu einer Übung kommt, aber was genau sie vorfinden, müssten sie sich dann vor Ort erarbeiten. „Es ist für uns sehr wichtig, dass wir von Zeit zu Zeit solche Übungen durchführen können. Nur so schaffen wir es, einsatzstark zu bleiben und den besten Brandschutz für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten“, erklärt Moll, der auch betont, dass Übungen unter Realbedingungen vor allem auch für junge Feuerwehrleute eine hohe Bedeutung haben. „So sammeln sie Erfahrungen, von denen sie in akuten Einsätzen profitieren“, führt Moll weiter aus.
 
Bei der Übung, die am Donnerstag, den 22. August stattfand, galt es insgesamt acht Personen (Dargestellt von Puppen) aus dem brennenden Haus zu retten. Sie alle wurden im Schlaf von dem Feuer überrascht und konnten sich so nicht mehr selbst retten. Auch in einer der beiden großen Garagen, in denen die Brandursache lag, war eine Person eingeschlossen. Dieses Szenario galt es für die Brandschützer zu bewältigen. Laut Moll taten sie dies gut und vorbildlich. „Alle alarmierten Einsatzkräfte hielten sich an die Vorgaben, die es für solche Einsätze gibt und haben die Übung daher erfolgreich abgeschlossen“, freut sich Moll.
 
Der Stadtbrandinspektor bedankt sich dabei auch ganz explizit bei der Stadt Bad Vilbel. „Ohne die Möglichkeit der Bereitstellung von Häusern, die beispielsweise abgerissen werden müssen, könnten wir solche Übungen nicht durchführen. Ich bin unserem Brandschutzdezernenten, Sebastian Wysocki, sehr dankbar, dass er uns das Haus zur Verfügung gestellt hat“, richtet Moll die Worte an den Magistrat der Stadt Bad Vilbel. Es sei gut zu wissen, dass man im Magistrat der Stadt einen verlässlichen Partner habe, der solche Übungen fördere und unterstütze.
 
Natürlich aber bedankt sich Moll auch bei den alarmierten Einsatzkräften und lobt diese für den routinierten Einsatz. „Alarmiert haben wir um 19 Uhr, die Übung wurde um 23 Uhr beendet. In der gesamten Zeit haben alle Einsatzkräfte vorbildlich gearbeitet. Hierfür gebührt ihnen mein Dank“, so Moll abschließend.
 
Bildunterschrift: Konzentriert am Werk waren die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Kernstadt, Massenheim und Heilsberg bei der Großübung.

Veröffentlicht:26.08.2019