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Aktuelle Nachrichten

Planungsausschuss des Regionalverbands für Theaterwerkstätten

Nur Grüne Gruppe gegen den Aufstellungsbeschluss

Die Stadt Bad Vilbel wächst. Viele Leute, insbesondere junge Familien zieht es in die Quellen- und Festspielstadt. Das urbane Flair verbunden mit dem Charme der reichhaltigen Natur wirkt hierbei anziehend. Zu einer lebendigen Stadt gehört unweigerlich auch ein kulturelles Angebot. Auch hier hat die Stadt Bad Vilbel einiges zu bieten.

Die Burgfestspiele sind weit über die Grenzen der Stadthinaus bekannt und beliebt. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, benötigt der Kulturbetrieb auch Erweiterungsfläche, hierzu soll es eine neue Theaterwerkstatt nebst Probebühne geben. Der Aufstellungsbeschluss zu einer Fläche in Dortelweil wurde nun auch vom Planungsausschuss des Regionalverbands gefasst.
 
„Unsere Burgfestspiele sind mittlerweile auf einem derart hohen Niveau, dass regelmäßig über 100.000 Besucher in die Vorstellungen strömen. Damit wir auch in Zukunft dieses Niveau halten können, muss der Kulturbetrieb entsprechend wachsen. Aufgrund von Verkäufen im Quellenpark, den anstehenden Baumaßnahmen hier und zukünftiger Maßnahmen neben dem Dortelweiler Platz, braucht die Kultur neue Orte, um Bühnenbilder zu bauen und Probebühnen vorzuhalten“, erläutert Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr die Notwendigkeit des Bebauungsplans „Theaterwerkstätten“. Als Mitglied im Planungsausschuss des Regionalverbands konnte er seine Kolleginnen und Kollegen im Ausschuss selbst davon überzeugen.
 
„Wir haben in den 1980er Jahren damit begonnen die Kulturachse in Bad Vilbel zu realisieren. Diese Achse zieht sich von der Alten Mühle, über die Burg bis hin zum Kurhaus. Die Alte Mühle ist entsprechend saniert worden, am Kurhaus sind wir gerade dran und die Burg erstrahlt seit Jahren in neuem Glanz. Doch die Zehntscheune an der Burg bedarf einer Modernisierung und einer Zuführung in die Kulturachse“, führt der Bürgermeister weiter aus.
 
Derzeit sind in der Zehntscheune die Werkstätten der Burgfestspiele untergebracht. Dort ist es eng und die Arbeitsbedingungen sind nicht optimal. Die Zehntscheune selbst jedoch ist besser geeignet dazu, ein erlebbarer Teil der Kulturachse zu sein. Mit Gastronomie und herausgeputzt würde sie die Kulturachse vollenden. „Gleichzeitig können wir am neuen Standort eine moderne Theaterwerkstatt errichten, in welcher nicht nur die Bühnenbilder gebaut, sondern auch Probebühnen in großem Umfang untergebracht werden können. Dies ist ein notwendiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Burgfestspiele“, freut sich Stöhr, der betont, dass eine lebenswerte Stadt heutzutage immer auch ein gut aufgestelltes Kulturangebot ausweisen muss.
 
Irritiert zeigt sich Stöhr jedoch über das Verhalten der Grünen im Planungsausschuss. „Jede politische Gruppe im Regionalverband stimmte dem Aufstellungsbeschluss zu, nur die Gruppe der Grünen nicht. Damit hat man sich gegen eine notwendige Stärkung der Burgfestspiele ausgesprochen. Wir setzen dagegen auf aktive Gestaltung unserer Heimatstadt und freuen uns, die Burgfestspiele im Sinne der Kultur weiter voranzubringen“, so Stöhr abschließend.
 

Veröffentlicht:17.06.2019