Banner
 

Ihr Ansprechpartner

Der Magistrat der Stadt Bad Vilbel
Am Sonnenplatz 1
61118 Bad Vilbel

Yannick Schwander
SchwanderYannick
Pressesprecher
Tel:
Work(06101) 602-201
Fax:
Fax(06101) 602-353
 

Aktuelle Nachrichten

Buslinie 30 bleibt in der Frankfurter Straße

Verkehrsbedeutung der Linie für Bad Vilbel sehr hoch

Die Buslinie 30 war im vergangenen Spätherbst bis hinein in das Frühjahr dieses Jahres ein wiederkehrendes und großes Thema. Um die Verweilqualität in der Frankfurter Straße zu erhöhen, gab es Überlegungen, die Herausnahme der Linie aus der Frankfurter Straße zu prüfen. Kurz danach kamen erste Verlautbarungen aus Frankfurt, die Linie an der Friedberger Warte zu kappen und nicht mehr bis in die Frankfurter Innenstadt zu führen.

Nach Fahrgastzählungen und Befragungen gab es zuletztmehrere Gespräche zwischen der Stadt Bad Vilbel, der VGO und der Betreibergesellschaft der Buslinie, der TraffiQ. „Wir haben hierbei zunächst ergebnisoffen verschiedene, alternative Routen für die Linie 30 durch Bad Vilbel diskutiert. Alle Varianten sahen die Herausnahme der Busse aus der Frankfurter Straße vor. Im Anschluss wurden dann die Zählungen und Befragungen durchgeführt“, skizziert Erster Stadtrat und Verkehrsdezernent Sebastian Wysocki die Vorgehensweise seit dem Herbst 2018.
 
Nach Auswertung aller vorliegenden Daten und weiterer Gespräche kam man nun zu der Auffassung, die Linie 30 nicht aus der Frankfurter Straße zu nehmen. „Alle Seiten betonten die Wichtigkeit der Linie 30 für den Öffentlichen Personennahverkehr in Bad Vilbel. Insbesondere TraffiQ gab daher zu bedenken, dass eine Herausnahme aus der Frankfurter Straße dazu führen könnte, die Linie 30 erneut zur Disposition zu stellen. Die kommt für uns jedoch nicht in Frage. Die Buslinie 30 mit ihrer direkten Anbindung an die Frankfurter Innenstadt muss bestehen bleiben“, erläutert Wysocki.
 
Man werde daher Abstand davon nehmen, die Busse der Linie 30 aus der Frankfurter Straße heraus zu nehmen. „Die Linie 30 mit der Diskussion um eine Kappung an der Friedberger Warte ist ein zu sensibles Thema, als dass wir hier nun Schnellschüsse machen können. Nach Abwägung aller Zahlen, Daten und Fakten haben wir uns daher entschlossen, die Linie 30 in der Frankfurter Straße zu belassen“, erklärt der Erste Stadtrat.
 
Über diesen Schritt habe Wysocki auch die Fraktionsvorsitzenden in der Stadtverordnetenversammlung informiert. „Ich habe alle Zahlen transparent übermittelt und den Verlauf der Gespräche dargestellt. Auch wenn man sicher über die Zahlen und Daten diskutieren kann, so überwiegt letztendlich die hohe Verkehrsbedeutung der Buslinie 30 für unsere Stadt. Wir dürfen die direkte Verbindung der Linie nach Frankfurt nicht gefährden“, so Wysocki abschließend.

Veröffentlicht:07.06.2019