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Aktuelle Nachrichten

Vorsorge vor Gespinstmotte ist Gemeinschaftsarbeit

Obstbauverein Bad Vilbel e.V., Dottenfelderhof und Stadt arbeiten zusammen

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Viele Menschen wundern sich im Frühjahr über Bäume und Sträucher, an denen eine silbrige Hülle glänzt. Verantwortlich dafür sind die Raupen der Gespinstmotten, die Blätter abfressen und dabei Äste und Zweige mit einem Gespinst überziehen. Um Schaden an den Bäumen und das Verbreiten der Motten zu verhindern, greifen die Stadt Bad Vilbel, der Obstbauverein Bad Vilbel e.V. und der Dottenfelderhof zu Vorsorgemaßnahmen.

Auf denStreuobstwiesen werden mit Unterstützung der humanistischen Stiftung Bäume vor dem Befall geschützt.
 
Da nicht alle Streuobstwiesen im öffentlichen Besitz sind und private Besitzer nicht immer selbstständig der Vorsorge nachkommen oder zum Teil schwierig zu erreichen sind, bittet die Stadt Bad Vilbel alle Privatbesitzer von Streuobstwiesen um Erlaubnis, eine flächendeckende Vorsorge durch Stadt, Naturschutzfonds und Dottenfelderhof zu gewährleisten. „Wir gehen sehr behutsam vor und nutzen lediglich nützlingsschonende Mittel, die keinerlei Gefahr für Bäume und Menschen darstellen. Dieses Mittel kann jedoch erst bei konstanten Temperaturen um die 15 Grad eingesetzt werden, weshalb wir die Witterung sehr genau beobachten“, erklärt hierzu Marc Dudda von der städtischen Liegenschaftsverwaltung, die auch für die Freiflächen wie das „Wingert“ zuständig sind.
 
Unbehandelte Bäume und von Gespinstmotten befallene Bäume könnten im schlimmsten Fall so beeinträchtigt werden, dass sie weder im Jahr des Befalls, noch ein Jahr später austreiben und schneller altern. Um dies zu verhindern müsse man rechtzeitig mit den Vorsorgemaßnahmen beginnen. „Mit unseren Partnern beobachten wir die Bäume sehr genau, damit wir zielgerichtet mit den Maßnahmen beginnen können, sobald die Witterung es zulässt“, führt Dudda weiter aus.
 
Wichtig sei es, dass auch private Grundstückseigentümer diese Maßnahmen zulassen, damit wirklich eine flächendeckende Vorsorge möglich ist. „Da wir mit Mitteln arbeiten, die keinerlei Auswirkungen auf die Bäume haben und sehr behutsam vorgehen, entsteht niemandem ein Nachteil oder ein Schaden. Das Zulassen der Vorsorge führt jedoch dazu, dass der Baumbestand in den jeweiligen Flächen vollumfänglich geschützt ist“, so Dudda abschließend.

Veröffentlicht:23.04.2019