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Aktuelle Nachrichten

73 Neubauwohnungen der Stadtwerke gehen in die Vermarktung

Eigenbetrieb der Stadtwerke engagiert sich mit 17 Millionen Euro

Die Kräne thronen über Dortelweil-West, es ist unschwer zu erkennen, dass die Arbeiten in der Konrad-Adenauer-Allee 99-109 gut vorankommen. Nun haben die Stadtwerke Bad Vilbel mit der Vermarktung der 73 Wohnungen begonnen. Interessierte können sich ab sofort im Foyer des Rathauses, Am Sonnenplatz 1, die Exposés der Häuser anschauen. Alle Mietinteressenten können sich sodann bei den Stadtwerken melden.

„DerBeginn der Vermarktung der 73 Wohnungen ist ein wichtiger Schritt, somit kommen wir dem Ziel, Bad Vilbelern günstigen Wohnraum anzubieten, wieder etwas näher. Schon jetzt herrscht reges Interesse an den Wohnungen“, erklärte Klaus Minkel, Werkleiter des Eigenbetriebs der Stadtwerke Bad Vilbel am Rande der Ausstellungseröffnung im Rathaus. Insgesamt rund 17 Millionen Euro kosten die drei Häuser, die die Stadtwerke derzeit bauen. Ein Drittel davon soll zu marktüblichen Mieten angeboten werden, die übrigen zwei Drittel werden analog des zweiten Förderwegs nach Beispiel der Stadt Frankfurt vermietet. „Je nach Einkommen bewegen sich die Mieten bei den günstigeren Wohnungen um die 8,50 Euro, 9,50 Euro und 10,50 Euro pro Quadratmeter. Aufgrund des höheren Einkommensniveaus in Bad Vilbel wurden die Frankfurter Einkommensgrenzen um zehn Prozent erhöht“, führte Minkel weiter aus.
 
Auch für Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr, der gemeinsam mit Klaus Minkel die Ausstellung im Rathausfoyer besuchte, ist der Vermarktungsbeginn eine wichtige Wegmarke. „Das Projekt der Stadtwerke ist zukunftsträchtig. Neben Wohnungen zu marktüblichen Preisen, entstehen Wohnungen vor allem für Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen nach dem zweiten Förderweg. In erster Linie sollen diese Wohnungen an Bad Vilbeler vermietet werden, da sich dann ein Kaskadeneffekt auswirken kann. Jeder Bad Vilbeler, der in eine neue Wohnung zieht, macht eine andere Wohnung frei. Es ist zweifelsfrei ein hohes Engagement, das die Stadt Bad Vilbel mit ihrem Eigenbetrieb für die Schaffung von Wohnraum in Bad Vilbel zeigt“, ergänzte Stöhr die Ausführungen von Klaus Minkel.
 
Für Geringverdiener, die auf Sozialwohnungen nach dem ersten Förderweg angewiesen sind, gebe es in Bad Vilbel ein breites Angebot, Wohnungen nach dem zweiten Förderweg jedoch seien derzeit weitaus weniger vorhanden. Demnach habe man mit diesem Neubauprojekt vor allem Menschen im Blick, die eine solche Wohnung benötigen. „Durch das eine Drittel von Wohnungen zu marktüblichen Preisen können wir die zwei weiteren Drittel entsprechend preisgünstig anbieten. Es entsteht damit ein durchmischtes und lebendes Quartier, was für eine Gesellschaft stets von Vorteilen ist“, so Minkel und Stöhr abschließend.
 
Alle 73 Wohnungen sind zudem barrierefrei. Es gibt eine große Tiefgarage, womit die Stellplatzfrage gelöst ist und das Außengelände wird ansprechend gestaltet.
 
Weitere Informationen erhält man auch auf den Seiten der Stadtwerke unter: www.sw-bv.de/Immobilien/ und in der Villapp.
 


Bildunterschrift: Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr und Stadtwerke-Werkleiter Klaus Minkel informieren sich über die Neubauwohnungen in der Konrad-Adenauer-Allee.

Veröffentlicht:23.04.2019