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Aktuelle Nachrichten

Zur Sache: Fahrradabstellanlagen am Südbahnhof

Erster Stadtrat erwidert Kritik an Abstellanlage auf der Niddaseite

Wie in Presseberichten zu lesen war, gibt es Kritik seitens der SPD Bad Vilbel am Standort der Fahrradabstellanlagen auf der Niddaseite des Südbahnhofs. Aufgrund der Baustelleneinrichtungsflächen der Deutschen Bahn für die Gleiserweiterung der Main-Weser-Strecke befinden sich in unmittelbarer Nähe zu der Anlage größere Erdablagerungen und Bauschutt. Diese drücken zum Teil gegen die im März 2017 errichtete und in Betrieb genommene Abstellanlage. Dem Magistrat wird nun Untätigkeit vorgeworfen.

Hierzu erklärt derErste Stadtrat Sebastian Wysocki:
 
„Die SPD hat in einem Antrag zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen alternativen Standort für die besagte Fahrradabstellanlage vorgeschlagen, der im Eigentum der DB Station & Service AG ist. Mit der DB Station & Service AG müsste für die Aufstellung einer Fahrradabstellanlage ein Gestattungsvertrag abgeschlossen werden. Jedoch sind sämtliche Grundstücke der Deutschen Bahn im Planfeststellungsverfahren als Baustelleneinrichtungsflächen gekennzeichnet, womit diese bis zum Abschluss der Umbauarbeiten des Südbahnhofs nicht zur Verfügung stehen. Weder ein Neubau, noch eine Versetzung der aktuellen Anlage ist daher vor Abschluss der Arbeiten möglich. Generell ist wegen der Kosten für Abbau und Transport der Fahrradabstellanlage sowie der sowieso anfallenden Kosten für die Fundamente und die Pflasterung der Aufstellfläche eine Versetzung von der Niddaseite auf die Stadtseite teurer als ein Neubau. Im Übrigen wurde vor Beginn der Arbeiten der Deutschen Bahn der Zustand der Fahrradabstellanlage von unserem Fachdienst Tiefbau/Abwasser fotografisch festgehalten und protokolliert. Sämtliche Schäden sind nach Abschluss der Baumaßnahme durch die DB zu ersetzen. Die aktuellen Beschädigungen der Fahrradabstellanlage wurden der DB Netz AG gemeldet. Die DB Netz AG wurde aufgefordert, die Baustelle künftig so zu sichern, dass weitere Schäden vermieden werden.“
Der Erste Stadtrat verwehrt sich damit auch gegen Vorwürfe der Magistrat sei in dieser Sache untätig:
 
„Dass die Bauarbeiten zur Gleiserweiterung hier und da auch zu Einschränkungen führen können, haben wir stets betont und musste jedem bewusst sein, der sich damit auseinandergesetzt hat. Gäbe es in diesem Bereich einfache Lösungen, wären diese von uns längst ergriffen worden. Leider sind unsere Möglichkeiten hier jedoch begrenzt. Eine kurze Nachfrage hätte Licht ins Dunkle gebracht.“
 

Veröffentlicht:13.03.2019