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Aktuelle Nachrichten

Am Weißen Stein soll künftig gekreiselt werden

Kreisverkehrsplatz Weißer Stein wird ausgeschrieben

Die Quellen- und Festspielstadt Bad Vilbel verfügt über eine große Anzahl an Kreisverkehrsplätzen, besser bekannt als Kreisel. Das letzte große Projekt war hierbei die Umgestaltung der Homburger Straße samt Bau dreier Kreisel. Nun soll ein lange geplantes Kreisverkehrsplatzprojekt angegangen werden. Am „Weißen Stein“ in Massenheim sollen die Verkehrsteilnehmer künftig auch kreiseln können.

Erster StadtratSebastian Wysocki, Fachdienstleiter Tiefbau/Abwasser Matthias Bremer, sein Kollege Christian Kischka und Ortsvorsteherin Irene Utter schauten sich nun vor Ort die Pläne an.
 
„Der Kreisverkehrsplatz am Weißen Stein ist schon lange im Gespräch. Wir sind froh, dass wir nun im Frühjahr die Ausschreibung auf den Weg bringen können, um so im Laufe des Jahres mit den Arbeiten zu beginnen“, erklärte Wysocki vor Ort und wies darauf hin, dass hierzu Vorgespräche mit Hessen Mobil aufgrund der Anbindung an die Bundesstraße 3 (B3) geführt werden mussten. In Zwischenzeit liege auch eine unterzeichnete Verwaltungsvereinbarung mit Hessen Mobil vor. Diese sei notwendig, da auch Bundesgelände mit in Anspruch genommen werde und der Kreisverkehr an die Bundesstraße anbinde. Sollte bei der Ausschreibung und der anschließenden Umsetzung alles nach Plan laufen, so soll der Kreisel zum Hessentag fertiggestellt sein.
 
Auf technische Details und den Bauverlauf verwies Matthias Bremer, der mittlerweile über eine enorme Erfahrung beim Bau von Kreisverkehrsplätzen verfügt. „Wir werden auch am Weißen Stein versuchen, Vollsperrungen zu umgehen und in Teilabschnitten bauen. Das große Baufeld gibt uns hierzu die Möglichkeit“, erläuterte Bremer, der auf den Durchmesser von 32 Metern im Baufeld hinwies. Bremer kennt die Geschichte des Kreisels am Weißen Stein sehr genau, er war schon an ersten Planungen im Jahr 2007 beteiligt. „Damals wurde das Projekt zunächst zurückgestellt. Allerdings konnten wir dadurch auf die Planungen zurückgreifen, was uns verwaltungsintern durchaus Arbeit gespart hat, weshalb wir nun bald in die Ausschreibung gehen können“, freute sich Wysocki.
 
Auch für Massenheims Ortsvorsteherin ist die Ankündigung der Ausschreibung ein gutes Zeichen. Schließlich stehe der Ortsbeirat voll hinter dem Projekt und auch die Bürgerinnen und Bürger Massenheims seien dem gegenüber positiv eingestellt. „Gerade in den nachmittäglichen Berufsverkehrszeiten kommt es hier an der Ampelanlage immer wieder zu Rückstaus. Der Kreisel wird für einen besseren Verkehrsfluss sorgen und damit auch zur Entlastung der Anwohner in diesem Bereich“, so Irene Utter die abschließend ergänzt, dass die Planung auch noch einmal in der kommenden Ortsbeiratssitzung vorgestellt werde.
 
Bildunterschrift: Christian Kischka (Fachdienst Tiefbau/Abwasser), Fachdienstleiter Matthias Bremer, Erster Stadtrat Sebastian Wysocki und Ortsvorsteherin Irene Utter (v.l.n.r.) studieren die Pläne am Ort des Geschehens.

Veröffentlicht:06.02.2019