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Aktuelle Nachrichten

Ein Tageseinblick in das Praktikum im Büro des Bürgermeisters

Julian Förster konnte Einblicke ins Rathaus erhalten

Auch in diesem Jahr durfte wieder ein Schüler sein Praktikum im Büro des Bürgermeisters abhalten. Dieses Jahr bekam ein Schüler der 9. Klasse aus dem Georg-Büchner-Gymnasium die Chance, einen Einblick in die Arbeit im Büro des Bürgermeisters, bei Pressesprecher Yannick Schwander und der Sekretärin vom Bürgermeister, Verena Eiser, zu erhalten. Hierfür gibt uns der Praktikant, Julian Förster, einen Tageseinblick und wie es für ihn war:

Ich kam wie jeden Morgen um 8.00 Uhr ins Büro, meineBetreuer, Pressesprecher Yannick Schwander und die Sekretärin vom Bürgermeister, Verena Eiser waren schon im Büro.  Ihr Arbeitstag beginnt immer etwas früher. Routinemäßig begann mein Tag mit dem Blick in den Pressespiegel des Tages und danach noch mal mit einem kurzen Blättern durch die Zeitung. Damit bekommt einen guten Überblick über die aktuelle Nachrichtenlage. Kurz darauf bekam ich meine erste Aufgabe, bei welcher ich einen Redeentwurf anfertigen sollte. Da ich viel am Computer schreiben werde, bat Yannick Schwander mich, meinen Laptop mitzubringen. Besonders die Arbeit mit dem Computer war etwas Neues und zuerst eine Herausforderung für mich. Da ich noch nicht so viel am PC gearbeitet habe, musste ich mich da erst noch zurechtfinden, jedoch war das mal eine Abwechslung zu dem Schreiben mit der Hand. Nach ein paar Tagen war ich auch in diesen Sachen viel fitter.  Aber nun zurück zu meiner Aufgabe. Ich sollte einen Redeentwurf für Herrn Dr. Stöhr zum Abschied von Frau Kamm schreiben, welcher in den Tagen meines Praktikums stattfand. Damit ich nicht vollkommen ins kalte Wasser falle, habe ich eine ältere Rede bekommen und für Fragen war Yannick natürlich auch da. Nachdem ich mit meinem Entwurf fertig war, las Yannick die Rede Korrektur und gab mir Tipps und Verbesserungsvorschläge. Er betonte aber auch, dass die Rede schon sehr gut sei. Dann gab es für ihn vorerst nichts mehr zu tun und außerdem musste er dann zu einem Termin. Aber nur rumsitzen geht natürlich auch nicht und etwas zu tun gibt es immer, vor allem im Büro des Bürgermeisters. Ich war zu der Zeit auch schon mit einer anderen Aufgabe etwas länger beschäftigt. Verena Eiser ist unter anderem zuständig für das Hessentagspaar in Bad Vilbel. Da dieses viele Termine hat, war ich dafür zuständig, aus den Terminlisten voriger Hessentagspaare eine Liste zu erstellen. Diese Liste hilft dabei, zu schauen welche Termine vielleicht für unser Hessentagspaar interessant wären. Das ist ein weiteres Beispiel dafür wie vielfältig der Beruf sein kann. Vor der Mittagspause stand noch ein Termin an. Der Bürgermeister, Dr. Thomas Stöhr, sollte 21 Austauschschüler aus Moulins und deren Austauschpartner vom Georg-Büchner-Gymnasium (eine Stadt in Frankreich, welche mit Bad Vilbel verpartnert ist) wie jedes Jahr im Rathaus empfangen. Yannick Schwander und Verena Eiser waren zu diesem Zeitpunkt in einer Besprechung zum Hessentag. Ich übernahm also kurzerhand die Aufgabe von Verena Eiser und führte die Schüler und Lehrer in den Sitzungssaal und informierte den Bürgermeister. Das zeigte mir, dass ich Vertrauen bekam. Während des Empfangs saß ich ebenfalls mit im Raum. Sehr gefreut hat mich, dass der Bürgermeister mich nochmal vorstellte. Dann hörte ich gespannt zu, wie Dr. Stöhr den Austauschschülern etwas über unsere Stadt und die weiteren Partnerstädte mit Bad Vilbel erzählte. Nachdem noch ein Foto von allen geschossen wurde, war auch schon Mittagspause. Wir aßen wie an jedem Tag zusammen in der Kantine, ein weiterer Pluspunkt für ein Praktikum im Büro des Bürgermeisters und im Rathaus. Der Preis und das Essen waren wirklich gut.  Gestärkt ging es nach der 30-minütigen Pause weiter. Die Presse sollte natürlich auch informiert werden, dass ein Empfang der Schüler aus Moulins und Bad Vilbel stattfand und so bestand die Aufgabe darin, eine gute Pressemitteilung zu verfassen. Solche Aufgaben finde ich immer besonders gut, dabei kann man sehr kreativ sein und lernt das Schreiben von Texten. Im Laufe des Praktikums habe ich außerdem ein gewisses Geschick mit Wörtern gelernt. Am Ende des Tages haben wir noch ein paar kleine Aufgaben gemacht. Zum Beispiel mussten die Getränke im Sitzungssaal aufgefüllt werden. Solche Aufgaben sind im Büro des Bürgermeisters normal, denn die Aufgabe liegt vor allem auch darin, den Bürgermeister zu entlasten. Meine Liste habe ich dann noch fertig gestellt und um 15:45 endete mein Arbeitstag. Normalerweise habe ich von 8:00 ihr bis 14:30 gearbeitet, freitags etwas kürzer und dafür am Donnerstag etwas länger. Dieser Tag hat mir sehr viel Spaß gemacht, wie jeder einzelne während des Praktikums. Er ermöglichte mir einen weiteren Einblick in die Arbeit des Pressesprechers und der Sekretärin des Bürgermeisters und deren Tätigkeiten. Es gab noch viele Momente die mir zeigten, wie hier alles abläuft, aber diese alle zu erzählen würde zu lange dauern. Dieser Tag zeigt nur einen kleinen Einblick in meine Praktikumszeit.
 
Generell war das ganze Praktikum hinsichtlich meiner Erwartungen ein voller Erfolg und auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Der Umgang mit mir war auch genauso wie ich es mir gewünscht hätte, man wurde nach kurzer Zeit schon wie ein Kollege behandelt und es war auch jeder nett zu mir. Am Ende war ich schon etwas traurig, dass ich wieder in die Schule musste. Gewisse Befürchtungen vor einem Praktikum hat jeder, dass man nur kopieren muss oder Kaffee kochen soll, aber hier sind die Vorurteile von Praktikanten in einem Bürojob direkt verflogen. Yannick und Verena gaben mir Aufgaben, bei denen ich selbst etwas einbringen konnte. Auch ein 100-prozentiger Bürojob ist das nicht, Termine und Sitzungen bieten weitere Abwechslung. Wenn sich Jemand noch nicht entschieden hat, was er im Praktikum machen soll und sich für die Stadt, den Bürgermeister oder die Aufgaben des Pressesprechers interessiert, der macht mit einem Praktikum im Büro des Bürgermeisters nichts falsch. Ich würde das Praktikum auch nochmal machen.
 
 
Bildunterschrift: Schülerpraktikant Julian Förster arbeitete zwei Wochen im Büro des Bürgermeisters mit.

Veröffentlicht:01.02.2019