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Aktuelle Nachrichten

Stellungnahme des Ersten Stadtrat und Verkehrsdezernenten der Stadt Bad Vilbel zur Pressemitteilung der Stadt Frankfurt vom 27. November 2018

Hier: Kürzung der Buslinie 30 ab Dezember 2019

Zur angekündigten Kürzung der Buslinie 30 durch die Stadt Frankfurt nimmt der Erste Stadtrat und Verkehrsdezernent der Stadt Bad Vilbel, Sebastian Wysocki, wie folgt Stellung:

„Die angekündigte Kürzung der Buslinie 30 ab Dezember 2019ist aus Sicht der Stadt Bad Vilbel ein fatales Zeichen in den Bemühungen den ÖPNV zu stärken. Wenn ab diesem Zeitpunkt die Linie 30 nur noch maximal bis zur Friedberger Warte fährt, entfällt eine wichtige, direkte Verbindung von Bad Vilbel in die Frankfurter Innenstadt. Die Erfahrung  zeigt eindeutig, dass Pendler direkte Verbindungen bevorzugen und Umstiege als unattraktiv empfinden. Die ohnehin schon hochbelastete B521 und im Anschluss die Friedberger Landstraße in Frankfurt drohen überlastet zu werden, da durch die Kürzung der Buslinie 30 ein Mehr an Individualverkehr droht.
Man darf auch nicht davon ausgehen, dass diejenigen Pendler, die die Linie 30 nutzen auf die S-Bahn umsteigen, da diese die Stadt Frankfurt anders anfährt. Durch den laufenden S-Bahn-Ausbau und die damit verbundenen Einschränkungen wird sich der Pendlerdruck auf die Buslinie 30 noch einmal verstärken. Mir ist auch schleierhaft, wie die Kapazitätserweiterung der Straßenbahn 18 funktionieren soll. Im Berufsverkehr verkehrt die Buslinie alle 10 Minuten und die Straßenbahnlinie 18  alle 8 Minuten. Das noch enger zu tackten dürfte schwierig bis unmöglich werden. Ich komme nicht umhin zu sagen, dass auf dem Rücken der Pendler, die Probleme des Dieselskandals gelöst werden sollen.“

Veröffentlicht:30.11.2018