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Aktuelle Nachrichten

Brandschutzübungen für den Alltag

Feuerwehr, Flüchtlingshilfeverein und Stadt veranstalten ersten Brandschutztag

Wie schnell ist es passiert? Einmal nicht aufgepasst, das Fett in der Bratpfanne wird zu heiß und schon entsteht eine Flamme. Aber wie verhält man sich dann richtig und wie vermeidet man einen unnötigen Alarm der Brandmeldeanlage? Diese und weitere Fragen wurden beim ersten Aktionstag zum Thema Brandschutz für Geflüchtete auf dem Gelände der Parkstraße 15 geklärt.

Gemeinsam mit demFlüchtlingshilfeverein „Willkommen in Bad Vilbel“ e.v. und der Freiwilligen Feuerwehr Bad Vilbel hat die Stadt diesen Aktionstag veranstaltet. Auf dem Programm standen Erklärungen zur Funktion von Rauchmeldern, Brandmeldeanlagen und die Problematik bei Fehlalarmen. „Stadtbrandinspektor Karlheinz Moll hat den anwesenden Teilnehmern des Aktionstags erklärt, wie man einen Fehlalarm vermeidet und was alles zu einem solchen führen kann. Das Interesse daran war sehr groß und die Geflüchteten konnten viel lernen“, freut sich die städtische Flüchtlingskoordinatorin, Susanne Förster, über den erfolgreichen Aktionstag.
 
Rund 100 bis 150 Teilnehmer waren gekommen, unter ihnen Geflüchtete und ehrenamtliche Helfer, die auch eine Fettexplosion vorgeführt bekamen. Die anwesenden Feuerwehrleute wollten so das Bewusstsein für Gefahren schärfen. „Alle, die anwesend waren, sind mit einem großen Erkenntnisgewinn aus diesem Aktionstag gegangen und genau das war unser Ziel“, zeigt sich auch Myriam Gellner, erste Vorsitzende des Flüchtlingshilfevereins zufrieden mit dem Tag. Neben Erklärungen und Vorstellungen konnten die Geflüchteten auch selbst mit Feuerlöschern die Brandbekämpfung proben.
 
Für alle Geflüchteten, die sprachliche Hilfe benötigten, übersetzte unter anderem Mojtaba Nazari, der selbst Flüchtling ist und mittlerweile ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig ist. „Seine Geschichte ist sicher sehr besonders, denn es zeigt, dass Menschen, die zu uns kommen, sich auch für unsere Gesellschaft engagieren möchten. Man merkte ihm in jedem Moment an, dass er stolz ist, zwischen den Geflüchteten und den Vertretern der Feuerwehr vermitteln zu können“, heben Förster und Gellner Mojtaba Nazari hervor.
 
Bedanken möchten sich beide auch bei der Hessischen Staatskanzlei, die den Aktionstag mit 3750 Euro aus dem Förderprogramm „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe 2018“ unterstützt haben. „Dank dieser Hilfe konnten wir den Tag veranstalten und beispielsweise neue Aushänge mit einem Bild, das mit einfachen Symbolen die Brandbekämpfung darstellt, verwirklichen“, so Förster und Gellner abschließend.
 
Bildunterschrift: Geflüchtete üben mit Feuerlöschern, Brände zu bekämpfen.

Veröffentlicht:10.09.2018