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Aktuelle Nachrichten

Heimat zum Summen und Brummen

Insektenbiotop am Massenheimer Sportplatzparkplatz

Der Parkplatz in der Verlängerung der Homburger Straße in Massenheim wird von Sportlern und Besuchern des FC Hessen Massenheim gleichermaßen genutzt wie von Eltern und Erziehern der Kita Auenland. Gesäumt wird er von zehn Pflanzbeeten, die in zweijähriger ehrenamtlicher Arbeit zu Insektenbiotopen umgewandelt wurden. Diese Oasen für Bienen, Schmetterlinge und Co. enthalten beispielsweise Johanniskraut, Glockenblumen oder roten und blauen Lein.

„Mit den Insektenbiotopen und den verschiedenen Pflanzen darin, schaffen wir Nahrung für Insekten und gleichzeitig bieten wir Besuchern ein schönes Bild, das ergänzt wird durch neun Bäume, die ebenfalls in die Beete gepflanzt wurden“, freut sich Massenheims Ortsvorsteherin Irene Utter über die ehrenamtliche Aktion, an der sie selbst beteiligt war.
 
Bevor der Parkplatz ein Biotop für Insekten wurde, stand harte Arbeit an. Die Beete bestanden zum großen Teil aus Bauschutt und Schotter und mussten daher mit einem Bagger ausgekoffert werden. An manchen Stellen befand sich sogar noch die Asphaltdecke der alten Homburger Straße, weshalb sogar mit einem Pressluftmeißel gearbeitet werden musste. „Das war harte und für die Ehrenamtler ungewohnte Arbeit, aber es hat auch jede Menge Spaß gemacht und man konnte den großen Zusammenhalt der Massenheimer auch bei diesem Projekt sehen“, bedankt sich Utter bei allen Beteiligten.
 
Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, erfolgten im Herbst 2016 und im Herbst 2017 die Baumpflanzungen, im Frühjahr des vergangenen und dieses Jahres wurden dann die Biotope ausgesät. Die nötige Expertise hierfür kam von Peter Paul, der auch weiterhin die Pflege der Beete übernehmen wird. „Peter Paul und ich hatten gemeinsam die Idee, die Parkplatzbeete entsprechend zu gestalten und ehrenamtlich zu betreuen, nachdem wir erfuhren, dass so auch in der Stadt Riedstadt verfahren wird“, erklärt die Ortsvorsteherin. Neben den Mitgliedern des Ortsbeirats, beteiligte sich auch der Verein „Wir Massemer“ an der Durchführung des Projekts. Ein Lob senden die beiden Initiatoren auch an das städtische Gartenamt, das sich schnell und unkompliziert bereit erklärte, Holzlattenzäune an die Beete zu setzen, um ein argloses Durchlaufen zu verhinden.
 
Irene Utter und Peter Paul sind nicht nur zufrieden mit dem Ergebnis des „Massenheimer Parkplatzprojekts“, vielmehr hoffen sie, dass dies auch für andere Stellen in der Stadt Bad Vilbel ein Vorbild sein kann. „Es gibt bestimmt viele engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrem Stadtteil oder ihrem Viertel solche Insektenbiotope vorstellen können. Je mehr wir davon in der Stadt haben, desto besser“, so Utter und Paul abschließend.
 
Bildunterschrift: Kai Böckel, Brigitte Kiessl, Dr. Bernd Hielscher (oben v.l.n.r.) sowie Ortsvorsteherin Irene Utter und Peter Paul (unten v.l.n.r.) an den neuen Insektenbiotopen.

Veröffentlicht:08.08.2018