Banner
 

Ihr Ansprechpartner

Der Magistrat der Stadt Bad Vilbel
Am Sonnenplatz 1
61118 Bad Vilbel

Yannick Schwander
SchwanderYannick
Pressesprecher
Tel:
Work(06101) 602-201
Fax:
Fax(06101) 602-353
 

Aktuelle Nachrichten

Barrierefrei vom Festplatz zu den Burgfestspielen

Neue Rollstuhlfahrerrampe am Parkplatz installiert

Es sind nur drei Stufen, die es zu überwinden gilt. Diese drei Stufen verhindern jedoch den direkten Weg vom FFH-Parkplatz, beziehungsweise vom Festplatz durch den Burgpark zur Wasserburg für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen. Nun wurde Abhilfe geschaffen, indem eine neue Rampe an den Stufen neben dem Marktcontainer geschaffen wurde.

Bislang ging der barrierefreie Weg vom Festplatz und vomFFH-Parkplatz über den Fußweg an der Nidda entlang durch den Burgpark zur Wasserburg. Während der direkte Weg durch Stufen ein Hindernis für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren oder auch Eltern, die mit einem Kinderwagen unterwegs sind, darstellte. Erster Stadtrat Sebastian Wysocki machte sich nun gemeinsam mit dem Marktmeister, Carsten Feik, der Planerin und Projektverantwortlichen, Derya Öcal vom Fachdienst Tiefbau/Abwasser, und Hans-Joachim Prassel, kommunaler Behindertenbeauftragter, ein Bild der neuen Rampe. „Die Idee entstammt dem Rewe-Family-Day, deren Organisatoren eine mobile Rampe nutzten. Nachdem die Veranstaltung nun ja nicht mehr stattfand, nahmen wir Kontakt zu den Organisatoren auf, um uns nach der mobilen Lösung zu erkundigen. Letztendlich entschieden wir uns dann aber für diese fest installierte Rampe“, erklärt hierzu Sebastian Wysocki, der die Rampe zum einen für den Vilbeler Markt und die Erreichbarkeit des Krammarkts für wichtig ansieht, aber auch als Steigerung der Barrierefreiheit der Burgfestspiele ansieht. „Ab sofort können auch mobilitätseingeschränkte Personen den direkten Weg vom Parkplatz zur Burg nehmen, das ist ein gutes Zeichen“, führt Wysocki weiter aus.
 
Die Rampe im Modulsystem von der Firma Altec ist auf das Gelände angepasst und vom Schweißerei Meisterbetrieb Freisleben fest installiert worden. Insgesamt mussten 52 Zentimeter Geländeunterschied überwunden werden. „Das klingt zunächst wenig, allerdings ist durch entsprechende Neigungsvorgaben eine maximale Neigung von sechs Prozent zulässig. Dies unterschreiten wir sogar hier durch eine Rampenlänge von rund 9,50 Meter“, erläutert Derya Öcal die technischen Details. Die Elemente der Rampe sind mit zwei Wendepodesten so angelegt, sodass die Rampe nicht die Andienbarkeit der nebenstehenden Container und Pavillons behindert. „Insgesamt ist die Rampe so komfortabel befahr- und begehbar und erfüllt alle Din-Vorschriften. Eine Besonderheit ist der Belag, der durch Löcher nicht nur rutschfest ist, sondern auch Wasser direkt ableitet und damit in allen Jahreszeiten sicher befahr- und begehbar wird“, so Wysocki abschließend.
 

Bildunterschrift: Hans-Joachim Prassel befindet die neue Rampe nach einem ersten Test für gut. Erster Stadtrat Sebastian Wysocki, Marktmeister Carsten Feik sowie Planerin und Projektverantwortliche Derya Öcal freuen sich.

Veröffentlicht:19.07.2018