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Aktuelle Nachrichten

Außergewöhnlich guter Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2017

Hohe Überschüsse erzielt, Rücklage für Hessentag gebildet, hohe Liquidität erlaubt Ablöse aller Kassenkredite

Der Magistrat der Stadt Bad Vilbel hat am 18.06.2018 die Jahresrechnung der Stadt für das Haushaltsjahr 2017 festgestellt. Nach Mitteilung des Bürgermeisters und Kämmerers Dr. Thomas Stöhr konnte er dem Magistrat einen außergewöhnlich guten Jahresabschluss vorlegen.

„Das Gesamtergebnis ist viel besser ausgefallen als geplant. So war im Ergebnishaushalt, der die Verwaltungstätigkeit abbildet, mit einem Überschuss von rund 120.000 € gerechnet worden. Mit einem jetzt festgestellten Überschuss von rund 17 Mio. € ist ein, bezogen auf die vergangenen Jahre herausragendes Ergebnis eingefahren worden“, freute sich Stöhr.
 
„Vor diesem Hintergrund habe ich dem Magistrat empfohlen, drei Millionen Euro aus diesem Überschuss für die Kosten des Hessentags zurückzulegen. Eine solche Kostenbeteiligung hatte die Stadtverordnetenversammlung im Rahmen der Bewerbungsentscheidung beschlossen. Diese Rücklage heute schon bilden zu können, ist vorteilhaft, weil dann diese Hessentagsgelder nicht mehr zu Lasten künftiger Haushaltsjahre gehen.“

Konkret ergeben sich die Ver­besserungen zum einen durch außerordentliche Gewinne aus die getätigten Grundstücksver­käufe der Stadt von rund 10,2 Mio. €. Zum anderen konnte im allgemeinen Verwaltungsbereich ein Überschuss von rund 6,8 Mio. € erzielt werden. Hierzu beigetragen haben unter anderen Steuermehreinnahmen (nach Umlagen rund 4,8 Mio. €) sowie Minderausgaben bei den Sach- und Dienstleistungen (rund 290.000 €) sowie Personalkosten (rund 970.000 €).

Auch der Finanzhaushalt 2017, der die Investitionstätigkeit des Jahres widerspiegelt, kann mit überaus erfreulichen Zahlen aufwarten. Investitionen von rund 9,7 Mio. Euro konnten ohne Kreditaufnahme finanziert werden. Zusätzlich konnten Kredite in Höhe von rund 2,3 Mio. Euro getilgt werden, wodurch die Darlehensschulden der Stadt  zum Ende des Jahres 2017 auf rund 26 Mio. € weiter gesunken sind. „Ferner zeichnet sich der Jahresabschluss 2017 durch einen außergewöhnlich hohen Liquiditätszufluss von rund 37 Mio. € aus. Während andere Städte den Kreditrahmen der städtischen Girokonten, die so genannten Kassenkredite, in Millionenhöhe belasten müssen, benötigte Bad Vilbel zum Stichtag 1.1.2018 keinerlei solcher Kassenkredite mehr. Vielmehr bestand an diesem Stichtag sogar einen Liquiditätsüberschuss von rund 23,3 Mio. €, der nahezu dem Betrag aller Darlehensschulden der Stadt entsprach“, ergänzte Bürgermeister Dr. Stöhr.

Der Jahresabschluss wird nun dem Rechnungsprüfungsamt der Stadt Bad Vilbel zur Prüfung weitergeleitet. Nach Abschluss dieser Prüfung wird dann der Stadtverordnetenversammlung der Jahresabschluss mit Prüfbericht zur Beschlussfassung und zur Entlastung des Magistrats vorgelegt.


 
Dr. Thomas Stöhr
Bürgermeister
   

Veröffentlicht:19.06.2018