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Wenn das Runde 17 Mal in das Eckige trifft

Verwaltung mit überlegenem Sieg gegen Stadtpolitik

Ein wahres Fest des Fußballs feierten am 8. Juni die zahlreich erschienenen Fans auf dem Niddasportfeld, als die Teams der Stadtverwaltung und der Stadtverordnetenversammlung aufeinander trafen. Ganze 17 Tore konnten die Schlachtenbummler, darunter auch Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr, bejubeln, wobei diese sich letztendlich recht ungleich verteilten.

Mit einem fulminanten 15:2 Sieg bedankten sich die Angestellten der Stadt Bad Vilbel bei den Stadtverordneten für die vielen Anträge und Anfragen, die sie bearbeiten dürfen.
 
Als die Teams das Niddasportfeld erreichten, war alles angerichtet für einen großartigen Fußballabend: Strahlender Sonnenschein, ein guter Platz, reichlich Wasser zum Stillen der angestrengten Kehlen und viele Fans, die mit Transparenten und Pompons sowie Megaphonen und Stimmengewalt zum Anfeuern kamen. Eingestellt von Christian Lenz vom städtischen Sitzungsdienst, begann die Elf der Stadtverwaltung in einem klassischen 2-2-1 System, gespielt wurde auf Kleinfeld, während die von Walter Lochmann (SPD) vorbereiteten Politiker auf eine sichere Defensive und ein 3-1-1 setzten. „Wir wollten früh Druck ausüben und mit unseren schnellen Außenspielern für Torgefahr sorgen“, beschreibt Lenz die Teamstrategie, die schon früh aufging. Über Stadtsprecher Yannick Schwander und Marc Dannbacher aus der Stadtkasse kombinierten sich die Verwaltungsangestellten gefällig nach vorn. Geleitet wurde die Partie indes vom umsichtigen Raimo Biere, der mit dem Spiel zu keiner Zeit Probleme hatte.
 
„Man hat uns schlichtweg überrannt. Wir wussten dem Angriffsfußball der Verwaltung nichts entgegenzusetzen“, so Walter Lochmann über die Anfangsphase. Ob dies daran lag, dass Opposition und Koalition erstmals seit der Hessentagsentscheidung im Stadtparlament gemeinsam auftraten und deshalb noch Abstimmungsprobleme vorherrschten, blieb bis heute unbeantwortet.
 
Der Stadtverwaltung merkte man im Gegensatz dazu an, dass die Abläufe passten. Vor allem die weiblichen Teammitglieder wussten durch geschicktes Passspiel und robusten Körpereinsatz zu überzeugen. „Wenn die Mitarbeiterin des Ersten Stadtrats auf ihren Chef trifft, ist eben eine gewisse Würze im Spiel. Das merkte man von der ersten Minute an“, weiß Verwaltungscoach Lenz über die Motivation der Spielerinnen und Spieler zu berichten.
 
Schon zur Halbzeit schien das Spiel gelaufen. 8:0 führte das Verwaltungsteam und gönnte sich einen Schluck Wasser. Es machten sich Gerüchte breit, dass je nach Höhe des Ergebnisses den Verwaltungsangestellten eine Gehaltserhöhung winkte. Diese Hoffnung begrub der Teammanager der Politik, Jörg-Uwe Hahn, in dem er deutlich darauf hinwies, dass der Nachtragshaushalt am 12. Juni von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden müsse. „Für die zweite Halbzeit haben wir etwas umgestellt und uns Verstärkung von Familie und Freunden der Politiker ins Boot geholt. Diese Neuverpflichtungen taten unserem Spiel gut“, erklärt Lochmann, der zumindest mit dem Anschlusstor gut daherkam, den weiteren Spielverlauf.
 
Die Verwaltungsangestellten jedoch ließen ihrem Spieltrieb freien Lauf und so musste der mittlerweile ins Tor gewechselte CDU-Stadtverordnete, Oliver Junker, das ein oder andere Mal den Ball aus dem Netz fischen. „15:2 klingt nach einer klaren Angelegenheit und einer Klatsche und wenn wir ehrlich sind, dann war dies auch genau so der Fall“, spricht Christian Lenz die fußballerische Überlegenheit der Verwaltung an. Lochmann wollte dies zunächst unkommentiert lassen, wies jedoch den Hinweis auf die Sitzungen der Stadtverordneten hin. „Ich denke unsere Schaffenskraft, was Anträge betrifft, wird durch dieses Ergebnis entsprechend gesteigert“, so Lochmann.
 
Ergebnis hin, Ergebnis her, Spaß machte es allen Beteiligten und so einigte man sich schnell darauf, dass dies nicht das letzte Aufeinandertreffen gewesen sein soll. „Das Spiel hat großen Spaß gemacht und die Verwaltung und die Politik sicher noch näher zusammengeführt. Ein Rückspiel ist bereits in Planung", so Lenz und Lochmann abschließend.
 
Ein Dank geht an die Firma Porta, die dem Team der Stadtverordneten einen Satz Trikots bereitstellte.

Bildunterschrift: Gute Laune bei Siegern und Unterlegenen. (Bild Daniela Kirstein-Biere)

Veröffentlicht:12.06.2018