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Die Hirten nahmen im Dorfleben einen besonderen Platz ein. Vor allem die Kuhhirten waren sehr geachtete Leute. Sie verstanden sich auf die Tierheilkunde und rührten allerlei Kräuter aus Feld und Wald zu heilkräftigen Tinkturen für Mensch und Vieh zusammen. Verrenkte Glieder brachten sie wieder in die Reihe. Im Winter nahmen sie in manchen Gemeinden die Hausschlachtungen der Schweine vor. Zu früherer Zeit wurden sie von der Gemeinde „gedingt“. Genau wie die Schullehrer, die früher Schulknechte genannt wurden, hatten die Hirten ihren „Wandeltisch“. Zum Mittag- und Abendessen gingen sie im Dorf reihum. Quellen: Internet und Recherchen W.Boos Fotos: W. Boos
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